Durch die schnelle Spielweise hatten die Massener zunächst Probleme, ins Spiel zu finden und lagen nach neun Minuten mit 2:5 hinten. Dann fanden auch die Gastgeber besser ins Spiel und zogen nach. Besonders Martin Beer konnte immer wieder erfolgreich für sein Team punkten. Die Partie blieb bis zur Halbzeit recht ausgeglichen (14:15). Die zweite Spielhälfte ging klar an Massen. Nach einer kurzen Führung der Gäste konnten die Hausherren bis zur 45. Minute sogar einen Vier-Tore-Vorsprung herausspielen. Auch im Rückraum ließen die Massener dem Gegner kaum noch Chancen. Kleine Lücken in der Abwehr machte Torhüter Steffen Fröschke wett, sodass die Gäste fast zehn Minuten nicht zum Abschluss kamen. Auch Stefan Schmidt trug mit drei gehaltenen Siebenmetern nicht unwesentlich zum Gesamtergebnis bei. Die Partie endete mit einem verdienten 30:27-Sieg für die Germanen.

Massen: Steffen Fröschke, Stefan Schmidt (beide Tor), Martin Beer (10), Peter Hennig (5), Martin Mittelstdt, Thomas Bellisch (1), Florian Langer (1), Christoph Roll, Dan Geister (6), Martin Zinke (4), Daniel Scholder (2), Hannes Walter (1), Enrico Kitschke.

Verbandsliga, Frauen: Elsterwerdaer SV 94 - TSG Lübbenau 18:21 (8:9). Die Elsterwerdaer Handballfrauen sind zurzeit einfach nicht in der Lage, ein Spiel ohne Schwächephasen zu gestalten. Wie schon gegen Calau war ein Erfolg möglich, doch am Ende standen sie wieder ohne Punkte da. In einer ausgeglichenen ersten Hälfte, in der Alexandra Lang die Gastgeberinnen nach 17 Minuten mit 6:5 in Führung warf, folgte die erste Schwächphase. Lübbenau ging mit 8:6 in Führung, auch weil die ESV-Truppe klare Kontermöglichkeiten ausließen und technische Fehler zu Ballverlusten führten. Mit einem 8:9 wurden die Seiten gewechselt. Nach dem 10:10-Ausgleich zogen die Gäste auf 13:10 davon. Doch mit viel Kampfgeist erreichten die Elsterstädterinnen durch Tore von Maria Woehl und Ulrike Zörner den 16:16-Ausgleich. Knapp fünf Minuten vor Spielende gaben die Schiedsrichter den Treffer von Gerti Kekule zum 18:18 nicht und so nahm das Unheil wieder seinen Lauf. Es ist wahrscheinlich auch eine Kopfsache, dass in der Schlussphase das nötige Selbstvertrauen fehlte und so wieder in den letzten drei Minuten eine bittere 18:21-Niederlage gegen Lübbenau eingefahren wurde.

Elsterwerda: A. Huschka, A. Lang (9), A. Schneider, M. Woehl (2), A. Nabocka, C. Wotta, S. Doms (1), N. Hoyer (2), U. Zörner (2), G. Kekule (2), V. Klaus, S. Steinbrink.

TSV Germania Massen - SV Blau-Wei Wusterwitz 28:17 (12:9). Die Partie begann sehr verhalten. Nur langsam konnten die Gastgeberinnen ihrer Favoritenrolle gerecht werden und einen kleinen Vorsprung herausspielen. Mit einer 12:9-Führung ging es in die Pause. In der zweiten Spielhälfte legten die Massener richtig los. Besonders von Außen konnten Karola Richter und Betty Walter immer wieder sicher punkten. Nach 48 Minuten lag Massen schon mit zehn Toren vorn (23:13). Die Gäste schienen sich schon aufgegeben zu haben und zeigten kaum noch Gegenwehr. So endete die Partie mit einem klaren 28:17-Sieg für den TSV Germania Massen.

Massen: Kristin Müller, Claudia Neumann (beide Tor), Betty Walter (8), Lisa Walter, Nadine Stemmer (1), Karola Richter (5), Anne Beer, Kathrin Schädlich (4), Claudia Meyer (2), Nancy Burghardt (5), Manuela Kohl, Michaela Hänsel (3).