Der von Gewaltfantasien getriebene Drogenkranke hat nach Überzeugung der Richter die Frau aus Ibbenbüren in Nordrhein-Westfalen in seiner Wohnung erstochen. Danach zerstückelte er sein Opfer und warf es in den See. Auslöser soll gewesen sein, dass die 44-Jährige sich über seine rechtsradikalen Ansichten lustig gemacht hat. Der Angeklagte habe aus Mordlust getötet, sagte der Vorsitzende Richter am Mittwoch. Das Gericht stufte den 25-Jährigen als erheblich vermindert schuldfähig ein. Deshalb verhängte es keine lebenslange Haftstrafe.