Die Strecke forderte von vielen Läufern ihren Tribut. So erreichten nur 3 857 Starter, davon 221 Frauen und 3 636 Männer, im vorgegebenen Zeitlimit von 3:30:00 Stunden das Ziel. Dazu gehörte auch Mark Heyde aus Schlieben, Triathlet des SV Neptun 08 Finsterwalde. Er begann die ersten 11,7 Kilometer aufgrund der hohen Teilnehmerzahl und der dadurch auftretenden Wartezeiten an den Hindernissen und der Verletzungsgefahr sehr verhalten. Er benötigte für die erste Runde knapp zwei Stunden. Auf dem zweiten Durchgang hatte sich das Teilnehmerfeld verteilt, und Mark Heyde legte deutlich an Tempo zu. Für Runde zwei benötigte er weniger als 60 Minuten. Am Ende erreichte Mark Hedye für die 23,4 Kilometer eine Zeit von 2:53 Stunden und erreichte somit das Ziel. Der Hindernislauf fand bei bestem Wetter vor etwa 40 000 Zuschauern auf einem stillgelegten Militärflughafen statt. Die Teilnehmer mussten zweimal eine 11,7-Kilometer-Runde mit diversen Hindernissen absolvieren. Diese hatten Namen wie "Danger Zone", "Black Sea", "Playa de Weeze", "The Rock" oder "Spider's Web". Dahinter verbargen sich Hindernisse wie fünf Meter hohe Sandhügel, Reifenstapel, Betonröhren, Bunkeranlagen oder ein vier Meter hohes Seilgewirr, das von den Läufern überwunden werden musste. Besonders kraftraubend waren die insgesamt 30 Bunker (Shelter). Am "Sea of Glory" mussten die "Strongman" zweimal ein 30 Meter langes Schlammloch durchschwimmen - bei einer Wassertemperatur von zehn Grad und in voller Laufmontur eine echte Härteprobe für die Sportler. An den wenigen Stellen der Strecke, an denen sich keine Hindernisse befanden, mussten die Läufer durch tiefen Sand oder Schlamm laufen. red/Grätz