Der tatverdächtige Mann war demnach zunächst mit dem gemeinsamen 18 Monate alten Kind geflüchtet. Polizisten entdeckten auf einem Rastplatz an der A 13 in Brandenburg das Fluchtauto. Der Mann hatte das Kind im Fahrzeug zurückgelassen und seine Flucht zu Fuß fortgesetzt. Während der Autofahrt hatte er eine Bekannte angerufen und die Tat gestanden. Sie informierte daraufhin die Polizei in Berlin. Über die Hintergründe der Tat war zunächst nichts bekannt.

Mindestens 14 Tote bei Bohrinsel-Untergang

Nach dem Untergang einer Bohrinsel im fernen Osten Russlands ist die Zahl der Toten auf mindestens 14 gestiegen. Vor der Insel Sachalin hätten Rettungskräfte bisher die Leichen von 14 Männern entdeckt, teilte die Schifffahrtsbehörde am Montag mit. Dennoch gab es Hoffnung auf Überlebende, nachdem ein Flugzeug dem Bohrinsel-Betreiber zufolge ein Rettungsboot mit rund 15 vielleicht noch lebenden Menschen ausmachte. Die russischen Behörden veröffentlichten am Montag zunächst sich widersprechende Angaben zur Zahl der Toten.

Leipzigerin erwartet eineiige Vierlinge

Eine Leipzigerin ist mit eineiigen Vierlingen schwanger. Das ist ein weltweit sehr seltenes Ereignis. Die Wahrscheinlichkeit für sogenannte monozygote Vierlinge liege bei eins zu 13 Millionen, teilte das Pränatale Zentrum der Messestadt mit, in dem die Schwangere betreut wird. Die vier Mädchen mit identischen genetischen Merkmalen sollen per Kaiserschnitt auf die Welt geholt werden, wurde am Montag weiter mitgeteilt.

Über 700 Tote bei Flut auf den Philippinen

Dramatische Lage im Süden der Philippinen: Bei der Überschwemmungskatastrophe sind mindestens 725 Menschen ums Leben gekommen. Das teilten das philippinische Amt für Zivilschutz und das Rote Kreuz am Montag mit. Mehr als 900 Menschen gelten laut Rotem Kreuz als vermisst. Viele Leichenhäuser sind überfüllt, Massengräber werden ausgehoben. Zudem geht in der Region das Trinkwasser aus, die Angst vor möglichen Seuchen wächst.

Flughafen Krasnojarsk vollkommen abgebrannt

Bei einem Großbrand ist ein Flughafen der sibirischen Großstadt Krasnojarsk am Montag völlig zerstört worden. Das Feuer sei gegen Mittag in einem zweistöckigen Gebäude auf dem Regionalflughafen Tscheremtschanka ausgebrochen, teilte das Katastrophenschutzministerium mit. Zu diesem Zeitpunkt hätten sich keine Passagiere auf dem Flughafen befunden. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde der Brand durch einen Kurzschluss ausgelöst.