Bertram Wiedenmann, Leiter der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Hepatologie und Gastroenterologie an der Charité - Universitätsmedizin Berlin. Zum einen bekommt man nicht von heute auf morgen ein Magengeschwür. "Das ist ein Kontinuum", erklärt Wiedenmann.

Am Anfang steht etwa eine Entzündung der Magenschleimhaut: Die macht sich vor allem durch Schmerzen vom unteren Brustbein bis zum rechten Oberbauch bemerkbar. Die Schmerzen können brennend, stechend, dumpf oder auch mit Übelkeit verbunden sein.

Auch Schmerzmittel, Alkohol, Helicobacter-Bakterien und eine sehr säurehaltige Ernährung können Entzündungen der Magenschleimhaut auslösen, sagt Wiedenmann. Werden diese und andere Vorstufen nicht behandelt, können auch Magengeschwüre die Folge sein.