Die Smogwolken hängen dick über der Stadt. Erneut leidet Teheran unter einer alarmierenden Luftverschmutzung und zahlreiche Offizielle - von Umweltbehörde über Wetterexperten bis zu Polizei - haben sich versammelt, um Lösungen zu finden. "Am Ende kommt man aber nur zu einem Ergebnis: Leute, bleibt zu Hause", kommentierte ein Umweltexperte das Treffen. In der Tat verordneten die jeweiligen Behörden im jüngsten Fall erneut einen Feiertag für den heutigen Samstag.

Schon im Dezember hatten die Behörden aus dem selben Grund zwei Feiertage ausgesprochen. Schnee- und Regenfälle hatten vorübergehend für Entspannung gesorgt, aber seit Anfang des neuen Jahres erreichte die Luftverschmutzung in Teheran wieder alarmierende Werte. Diesmal sollen neben Schulen, Universitäten und Behörden auch Banken geschlossen bleiben.

Der Smog macht auch jungen und kerngesunden Menschen zu schaffen. Neben Kopfschmerzen leiden viele an Atembeschwerden.