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| 01:55 Uhr

Lüftung des SeeCampus in Schwarzheide ist überarbeitet worden

Schwarzheide. Ein Getriebebruch am Rad des zentralen Lüfters, über den die von außen angesaugte Frischluft im Sommer abgekühlt wird, hat an den Hitzetagen vor den Schulferien zeitweise für ein als unerträglich empfundenes Raumklima im SeeCampus Niederlausitz gesorgt. Die Startschwierigkeiten beim Einregeln der Technik des Passivschulgebäudes potenzierten sich damit noch. KaWe

Oberspreewald-Lausitz-Landrat Siegurd Heinze (parteilos) betont nun: „Das Haus funktioniert.“

Die Mängel, die heftige „und teilweise auch berechtigte Kritik“ am Raumklima hervorgerufen hatten, wie Heinze sagt, haben Eigentümer und Betreiber der Passivhausschule bestmöglich abgestellt. Schüler und Lehrer hatten nach längerem Aufenthalt im Schulhaus über Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme und Müdigkeit geklagt.

Auf die hohen Außentemperaturen im ersten Sommerbetrieb des SeeCampus ist mit der eingestellten Nachtauskühlung des Gebäudes nicht schnell genug reagiert worden. Das räumt Projektleiter Mirko Förster ein. Die Stahlbeton- und 30 Zentimeter dick gedämmten Wände des SeeCampus hätten an heißen Tagen sehr viel Wärme gespeichert und diese in den warmen Nächten kaum wieder abgeben können. Zudem hat ein Schaden an der zentralen Lüftung dafür gesorgt, dass die am Schultag in das Gebäude geleitete Frischluft ungekühlt mit Temperaturen bis zu 30 Grad Celsius in die Klassenräume geblasen wurde.

Die Lüftungsanlage wird jetzt großzügiger gefahren. Frischluft wird nunmehr in Abhängigkeit von der automatisch gemessenen Kohlendioxidkonzentration deutlich früher als vor erreichten kritischen Werten in die Klassenräume geleitet. Somit werden diese verstärkt gelüftet, erklärt Mirko Förster. „Wir gehen davon aus, dass die getroffenen Festlegungen greifen“, sagt er.