Zur offiziellen Veranstaltung war der Lübbener ins tschechische Liberec gereist.

In der Hauptbibliothek wurde das Buch präsentiert. An dem von der Europäischen Union finanzierten Projekt, in dem es um die Volksbräuche und Gepflogenheiten in der Euroregion Neisse und im Dreiländereck zur Faschings-, Oster- und Weihnachtszeit geht, arbeiteten zehn Schriftsteller aus Polen, Tschechien und Deutschland mit, darunter auch eine sorbische Autorin.

Übersetzer sorgten dafür, dass dieses Buch in vier Sprachen gedruckt werden konnte. Die Bilder malten Kinder. Der deutsche Ostertext darin stammt aus Linstädts Feder und schaffte es auf Anhieb, zum Titel zu werden. Dem Lübbener hatte vor allem die Zusammenarbeit mit den Zeichenkindern der 16. Grundschule „Josephine“ in Dresden großen Spaß gemacht. Eines davon schaffte es sogar, in das Osterei der tschechischen Grafikerin auf dem Vordercover zu schlüpfen.

Die „Vergessenen Ostereier“ sollen ab Mitte November in den Spreewaldbibliotheken verfügbar sein.