Seit 15 Jahren tourt ein Bus durch den Landkreis Dahme-Spreewald.

Das Brandenburger Unternehmen „Stoof International“ aus Borkheide hat das Fahrzeug gebaut. Ein besonderes Augenmerk habe die MBS bei der Planung auf das niedrige Einstiegsniveau und die besonders breiten Außenschwing-Türen gelegt. Damit solle besonders älteren Kunden der Zugang erleichtert werden. Die Kunden- und Beratungsbereiche würden auf 12,5 Quadratmeter deutlich mehr Platz für umfassenden Service und persönliche Betreuung als bisher bieten.

Im Eingangsbereich könne auch kürzere Wartezeiten bei Hintergrundmusik überbrückt werden. Ein separater Beratungsraum biete neben dem notwendigen Sicherheitsaspekt durch die schusssichere Panzerverglasung Diskretion. Der Sparkassenbus sei für Sommer und Winter vollklimatisiert. Er verfüge über eine eigene Stromversorgung für Notebook und Drucker. „Wir sind sicher, dass die Kunden sich in dem komfortablen Sparkassenbus wohlfühlen,“ sagte der Vorstandvorsitzende der MSB Johannes Werner zur Übergabe. „Mit Blick auf die demografische Entwicklung und dem damit verbundenen Rückgang der Bevölkerungszahlen ist das Mobil eine echte Alternative. Damit werden die Kunden auf dem Land mit Bankdienstleistungen versorgt. Das ist für uns von großer Bedeutung, so der Vorstandvorsitzende.

„Nähe ist bei uns kein Zufall, sondern Absicht. Deshalb kommt die Sparkasse in den dünn besiedelten Gebieten zu den Kunden auf die Dörfer und ist dort ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Lebens.“ so Werner.

Die fahrbare Geschäftsstelle ist in Luckau stationiert und fährt von dort aus wöchentlich 15 Haltestellen zwischen Schönefeld, Diepensee, Motzen, Münchehofe, Schlepzig, Langengrassau, Bornsdorf und Goyatz an.

Dabei ist der Sparkassenberater gleichzeitig Fahrer, Geschäftsstellenleiter und Kundenberater in einer Person.

„Meine Kunden erhalten hier im Bus praktisch alles, was in einer herkömmlichen Geschäftsstelle auch angeboten wird. Zu meinen Kunden habe ich über die Jahre ein besonderes Vertrauensverhältnis aufgebaut. Ich zahle in meinem Bus nicht nur Geld aus, sondern habe auch ein offenes Ohr für die ganz persönlichen Alltagssorgen meiner Kunden“, erzählt Michael Assenbruck.