Von Ingvil Schirling

Seit der Verkehr über die zweispurige Baustraße am Lübbener Houwald-Damm rollt, läuft es praktisch geräuschlos mit dem Großprojekt Ausbau B 87. Viel ist darüber berichtet worden, warum und in welchen Schritten die beiden Mittelinseln entstehen und gleichzeitig der Abschnitt zwischen dem Wehr am Strandcafé und der Einmündung Lohmühlengasse grundhaft ausgebaut wird. Eine der Besonderheiten daran ist, dass die Maßnahme der Stadt Lübben zur Realisierung übertragen wurde – obwohl eigentlich der Landesbetrieb Straßenwesen zuständig wäre, weil es eine Bundesstraße ist. Grund ist, dass Lübben sich für den Bau der beiden komfortablen Querungsinseln eingesetzt hat, um stadtplanerisch die Schlossinsel mit dem touristischen Zentrum sowie den Museumskomplex mit Schlossturm, Wappensaal, Bibliothek und Erweiterungsmöglichkeiten besser als bisher mit der Innenstadt zu verbinden. Das Anstehen am Straßenrand und Warten auf eine Lücke in der vielbefahrenen B 87 soll ab Ende 2019 Geschichte sein.

Was ganz genau passiert, erklären den RUNDSCHAU-Lesern am 13. November gleich mehrere Vertreter der Stadtverwaltung. Bürgermeister Lars Kolan (SPD) wird ins Thema einführen. Frank Neumann als Chef des Fachbereichs Bau wird ebenso erwartet wie Petra Gutsche und Steffen Bergmann aus dem Sachgebiet Tiefbau. Petra Gutsche hatte das Großprojekt noch vor seinem Beginn den Stadtverordneten ausführlich, kenntnis- und detailreich vorgestellt.

Die Möglichkeit, sich gemeinsam in das Thema zu vertiefen, erhalten die LR-Leser zum aktuellen Stand der Bauarbeiten. Die Runde wird moderiert von einer RUNDSCHAU-Mitarbeiterin. Soweit möglich, wird es auch einen Ausblick auf den weiteren Ausbau der B 87 geben, der im Anschluss an die jetzige Maßnahme ab 2020 vorgesehen ist, aktuell geplant wird und an der Einmündung Lohmühlengasse anschließen soll. Dann geht es um den Abschnitt bis in die Frankfurter Straße hinein inklusive der beiden Brücken.