Damit werden die Bewohner aufgefordert, Kraftausdrücke und Schimpfwörter aus ihrem Wortschatz zu streichen. Auslöser für diesen ungewöhnlichen Erlass ist die Initiative eines 14-jährigen Schülers in der Ortschaft Pasadena. An seiner Schule gründete McKay Hatch den Club "Nicht Fluchen", der mittlerweile laut Webseite weltweit auf mehr als 20 000 Mitglieder angewachsen ist. "Viele Mitschüler und einige meiner Freunde haben ständig geflucht und schmutzige Ausdrücke benutzt. Vielen ist dies gar nicht mehr aufgefallen, aber mich hat es genervt und dann habe ich sie eines Tages dazu aufgefordert, damit aufzuhören." Mit positiver Sprache wolle er seine Mitmenschen moralisch aufrichten, so Hatch."Es ist viel größer geworden als ich es mir je vorgestellt habe", sagte der Schüler am Dienstag bei einer Ehrung durch den Bezirksrat über seine Inititive. Die Fluch-freie Woche ist eine freiwillige Aktion. Strafen für Verstöße gibt es nicht. "Dies wäre nicht durchführbar", sagte ein Bezirkssprecher der "Los Angeles Times". "Wir wollen die Leute nur daran erinnern, die richtigen Worte zu wählen und sich nett und zivil zu verhalten." dpa/han