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Lok Hoyerswerda siegt im Derby

Kegeln-Meisterliga. Das mit Spannung erwartete Stadtduell zwischen den gastgebenden Hoyerswerdaer Eisenbahnern und dem SC Hoyerswerda entschied Lok am Ende mit 6:2 und 3102 zu 3040 Kegeln für sich. Der Spielbeginn hielt, was er versprochen hatte, denn die Anfangsduos lieferten sich interessante Duelle. Jochen Kassmann / jkn1

So bezwang Axel Jarosch seinen Kontrahenten Ronny Klein mit 3:1 und 534 zu 508 Kegeln und Frank Wieland vom SC Loks Youngster Tobias Reißbach mit 3:1 und 480 zu 468 Zählern. Das sollte sich im Mittelduo fortsetzen. Hier präsentierte sich Jörg Meißner nach längerer Durststrecke wieder in ansprechender Verfassung und bezwang Rene Weise mit 4:0 und 543 zu 505 Kegeln. Axel Paulick glich dies für den SC wieder aus und und stellte sich bei seinem Erfolg mit 4:0 und 539 zu 474 Zählern gegenüber dem Saisonstart in wesentlich verbesserter Form vor. Nun mussten die Schlussstarter, bei leichter Führung für die Kegler vom Jahn-Sportplatz, die Entscheidung herbeiführen. Hier dominierten von Spielbeginn an die einheimischen Eisenbahner. Erik Jarosch gewann mit Tagesbestleistung von 547 zu 522 und 4:0 gegen Matthias Hanske und Loks Teamchef Sebastian Hofmann mit 536 zu 486 und 4:0 gegen Bernd Moose.

Das gut in die Saison gestartete Bernsdorfer Sextett musste sich hingegen zum dritten Spieltag erstmals geschlagen geben und dies wiederum bei seinem Angstgegner, dem Dresdner SV. Bei der Niederlage von 3:5 und 3144 zu 3215 Kegeln hielten sie die Partie aber lange offen. Schade, dass der Spielbeginn nicht den Erwartungen entsprach. Hier musste sich Erik Przybylski dem Dresdner Dietmar Nake mit 1:3 und 507 zu 541 Kegeln klar geschlagen geben. Ähnlich erging es Gunter Miertschke, der mit 1:3 und 536 Kegeln die Überlegenheit des Tagesbestleistung mit 577 Zählern erzielenden Uwe Voigtländer anerkennen musste.

Bernsdorfs Mittelpart wollte die Wende und leistete den Einheimischen hartnäckigen Widerstand, der letztlich auch belohnt wurde. Wenn auch knapp. So gewann Rex Wenzel nach einem 2:2 mit 565 zu 551 Zählern gegen Michael Schmidt und Teamchef Stephan Ronge hielt nach einem 2:2 Torsten Engel mit 521 zu 508 Kegeln in Schach. Ein Punktgewinn lag nun durchaus im Bereich der Möglichkeiten, doch er gelang nicht. Zwar bezwang Dieter Rudolf mit 3:1 und 526 zu 496 Kegeln den gastgebenden Robert Nake, doch Thomas Belau kann noch nicht seine erstrebte spielerische Linie auf der Bahn entsprechend umsetzen. So unterlag er mit 0:4 und 489 zu 542 Zählern dem einheimischen Christian Meier klar.