2. Bundesliga, Männer. Startdurchgang: Benjamin Kube 2:2 (563:542) Jens Sobeck, Frank Beier 2:2 (541:533) Jan Nauel. Beier hatte anfangs leichtes Spiel gegen Nauel. Nach 2:0-Satzführung kam der Roßlauer jedoch unerwartet stark zurück und glich auf den Bahnen drei und vier mit 144 und 150 Kegeln aus. Schmeichelhaft aber nicht unverdient sicherte sich Beier dank der mehr erzielten Kegel den Mannschaftspunkt. Kube musste seinen ersten Satzpunkt abgeben und blieb mit lediglich 121 Kegeln unter den Erwartungen. Danach wendete sich das Blatt und der Elsterwerdaer lag nach drei Bahnen mit 2:1 vorn. Sobecks Schlussattacke (162) blieb unbelohnt, weil Kube in diesem Satz dagegen hielt (158). Die Lok konnte den Durchgang mit 2:0-Mannschaftspunkten abschließen.

Mitteldurchgang: Rüdiger Werner 3:1 (563:549) Ron Seidel, Martin Exner 1:3 (545:560) Frank Pahlisch. Wie bereits im ersten Abschnitt erwies sich der ESV Roßlau auch in Durchgang zwei als gleichwertiger Gegner. Während Werner und Exner noch mit gravierenden Startschwierigkeiten zu kämpfen hatten, holten sich die Gäste die verdiente Satzführung. Pahlisch legte satte 150 Kegel vor und ließ im Anschluss 141 und 142 Kegel folgen. Damit zog er Exner den Zahn und stand schon vor der vierten Bahn als Sieger fest. Werner steigerte sich nach dem verpatzten Beginn exzellent (150, 147, 146) und verhinderte den Spielausgleich.

Schlussdurchgang: Uwe Scheibe 1:3 (523:534) Henry Hennig, Robert Groschopp 2:2 (553:565) Matthias Pawlyk. Im letzten Drittel drückte Roßlau trotz 1:3-Rückstand auf den Auswärtserfolg. Elsterwerda schickte zwar seine nominell Besten ins Rennen, doch die hatten so ihre Probleme angesichts der vehementen Gegenwehr. Scheibe erwischte einen seiner schwächeren Tage und musste seinen Mannschaftspunkt mit nur 523 Kegeln abgeben. Und auch Groschopp zog nach großem Kampf gegen den Tagesbesten Pawlyk den Kürzeren. Damit verbuchten beide Teams jeweils drei Mannschaftspunkte, wodurch das Gesamtergebnis zum Zünglein an der Waage wurde. Und da hatten die Hausherren mit fünf Kegeln die Nase vorn.