Mai in der Runde der besten vier der Nord- und Südstaffel der Landesliga um den Aufstieg in die Brandenburgliga spielen. Doch wie es jetzt aussieht, wird die Auftiegsrunde in dieser Form gestrichen und die drittplatzierten Gubener dürften nur um Platz drei spielen, so die Managerin Rosi Löbl. Ein Auftsieg aus eigener Kraft wäre in diesem Fall nicht mehr möglich. Die sportlichen Verantwortlichen und auch die Spielerinnen, die unbedingt aufsteigen wollen, sind enttäuscht über diesen Fakt. Die Gubener wollen sich damit aber nicht abfinden und sich bei der Frauenausschussvorsitzenden Sabine Seidler Gehör verschaffen und wenn nötig, sogar an den DFB wenden. Grund für den Wegfall der Qualifikationsrunde seien die Termine der Nachholspieltermine anderer Mannschaften, so Löbl weiter. Nach jetzigem Kenntnisstand spielt der ESV Lok Guben um Platz drei der Landesliga Süd und Nord am 30. Mai in Elsterwerda, am 6. Juni ist das Rückspiel in Guben.Die Rückrunde haben die Lok-Frauen mit einem 3:1 (0:0)-Auswärtsieg auf dem schlecht bespielbaren Platz in Herzberg/Tröbitz erfolgreich abgeschlossen. Cindy Arnold bewies mit ihren drei Toren ihre ausgezeichneten Torjägerqualitäten. Die Strippen im Mittelfeld zog die herausragende Christiane Füller. Mit ihrem unermüdlichen Einsatz und ihren spielerischen Akzenten trug sie wesentlich zum Sieg bei. Für die Gubener ärgerlich waren die Auswechslungen von Sabrina Mucha, die sich nach einem Zusammenprall am Knie verletzte, und von Katrin Meinke, die eine Oberschenkelblessur erlitt. jag