(bs) Die Koronare Herzkrankheit gehört neben zu hohen Blutdruckwerten zu den häufigsten Ursachen einer Herzschwäche. Bei dieser Erkrankung können die krankhaft veränderten Koronararterien den Zufluss von sauerstoffreichem Blut zum Herzmuskel so stark verringern, dass im Laufe der Zeit die Pumpkraft des Herzmuskels deutlich nachlässt. Die Verkalkung der Herzkranzarterien kann zum Myokardinfarkt führen, noch immer ein lebensbedrohliches Krankheitsbild.

Allein in Deutschland stehen jedes Jahr knapp 400 000 Menschen, bei denen eine Verengung der Herzkranzgefäße diagnostiziert wurde, vor der Beantwortung der Frage: Bypass-Operation oder Stent? Dabei erhalten mehr als 85 Prozent der Betroffenen eine Implantation eines oder mehrerer Metallröhrchen („Stents“), jedoch auch mehr als 14 Prozent – das sind etwa 70 000 Patienten – eine Bypass-Operation. Vor allem Diabetiker und Patienten mit Niereninsuffizienz werden vom Kardiologen wegen der komplexen Stenosen häufiger zur Bypassoperation geschickt als mit einem Stent versorgt.

Welche Art der Behandlung – Bypassoperation oder aber Stent­implantation – für den Patienten die bessere Option darstellt, entscheiden am Sana-Herzzentrum Cottbus Herzchirurg und Kardiologe gemeinsam, um für jeden Patienten die bestmögliche Therapieform zu finden. Für wen welche Art der Behandlung die richtige ist, erfahren angemeldete Leser heute im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltung der RUNDSCHAU und dem Sana-Herzzentrum Cottbus ab 17 Uhr unter der Moderation von Dr. Axel Harnath, Chefarzt Klinik für Kardiologie der Cottbuser Spezialklinik.

Link zum Livestream: https://youtu.be/U1DIlRvghnU

Livestream ab ca. 17 Uhr