Forst. Vier junge Floristinnen traten ab 10 Uhr beim zweistündigen Wettbewerb um den Rosenpokal auf der Bühne des Musikpavillons gegeneinander an. Echte Forster Lokalpatrioten drückten dabei die Daumen für Victoria Bär, die für die Baumschule Engwicht ins Rennen ging. Doch die Stadt Forst und die einheimische Gärtnerdynastie waren gleich zweimal präsent: Denn bei Floristmeisterin Corina Engwicht, Inhaberin der "Grünen Ecke" am Tempelhofer Damm in Berlin, handelt es sich um die Schwester von Thomas Engwicht, dem Chef der Baumschule Paul Engwicht. Ebenso wie ihre Mitbewerberinnen Victoria Bär sowie Franziska Käßner von "Blumen-Beyer" aus Cottbus entschied sie sich für einen Strauß mit abfließender Linie. Einen avantgardistischen "fliegenden Strauß" kreierte hingegen Lilian Hartnick vom Cottbuser Geschäft "Die Lilie".

"Die Startbedingungen sahen vor, dass in den Sträußen zumindest eine Rose verarbeitet werden muss", informierte Jens-Uwe Winkler, der 2. Vorsitzende des Fachverbandes der Floristen Berlin/Brandenburg. Erst während der Hochzeitsshow mit Wolfgang "Lippi" Lippert am Nachmittag wurde der Name der Siegerin bekannt gegeben. Für den üppigen Strauß mit Freilandrosen, Scabiosen und Passiflora-Ranken sowie den harmonisch darauf abgestimmten Körperschmuck konnte Franziska Käßner aus Cottbus den Pokal entgegennehmen. Begeistert gefeiert wurde während seiner Hochzeitsshow "Rosen und Liebe" auch Stargast Wolfgang Lippert, der mit Musikalität und Humor überzeugte. Natürlich hatte Lippi auch seine "Erna" mit nach Forst gebracht.