Dazwischen liegt ein Leben von 86 Jahren. Die 20 Jahre jüngere Witwe Hella Brice lässt fünf Monate nach dem Tod ihres Mannes mehr als 1500 Erinnerungsstücke aus dem gemeinsamen Haus in Frankreich versteigern.

Zu den besonders begehrten Objekten am ersten Tag gehört der Dolch eines deutschen Offiziers, den Pierre Brice 1945 geschenkt bekam. Der Offizier hatte mit einer Französin ein uneheliches Kind, ihm drohte deshalb der Einsatz an der Ostfront und damit ziemlich sicher der Tod. Brice überstellte ihn an die amerikanischen Einheiten und erhielt als Dank für die Lebensrettung den schmalen Dolch.

Heiß begehrt ist auch die Silberbüchse, die der Schauspieler sich nach dem Film-Original aus einem Winchesterstutzen anfertigen ließ. Sie wurde für 65 000 Euro versteigert. Einen Teil des Gesamterlöses will die Witwe an die Initiative "Dalai Lama future4children" stiften, die missbrauchten Mädchen in Südindien hilft. "Pierre hätte sich das gewünscht", sagt sie.