November gilt die neue, zum Teil deutlich verschlechterte Förderregelung nach dem „Gesetz zur Verbesserung der Einglie derungschancen am Arbeitsmarkt“. So können Arbeitslose den Gründungszuschuss künftig nur dann bekommen, wenn sie noch mindestens Anspruch auf 150 Tage Arbeitslosengeld haben. Derzeit müssen Gründer nur einen Restanspruch von 90 Tagen vorweisen können.

Zudem verkürzt die Neuregelung die erste Förderphase, in der das Arbeitslosengeld zuzüglich einer Pauschale von 300 Euro ausgezahlt wird, von bislang neun auf sechs Monate. Die zweite Förderphase, in der es nur die Pauschale gibt, verlängert sich von sechs auf neun Monate.

Für eine Antragstellung vor dem 1. November spricht auch, dass die Arbeitsagenturen den Gründungszuschuss künftig häufiger verweigern dürften. Denn in der Neuregelung ist diese Förderung eine reine Ermessensleistung, die auch dann nicht gewährt werden muss, wenn die formalen Voraussetzungen erfüllt sind.

Weitere Informationen zum Gründungszuschuss zu der bisherigen und künftigen Rechtslage gibt es beispielsweise im Internet: www.existenzgruender.de (Existenzgründerportal des Bundeswirtschaftsministeriums),

www.arbeitsagentur.de (Arbeitsagentur), www.mediafon.net (Freiberufler-Portal der Gewerkschaft verdi).