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Pannenbaustellen: Was läuft da schief?

Die Elbphilharmonie
Die Elbphilharmonie FOTO: dpa
Hamburg/Berlin. Ob BER oder Elbphilharmonie: Zwei Beispiele für ausufernde Bauvorhaben in Deutschland. Die RUNDSCHAU fragt nun ihre Leser: Was denken Sie über Langzeit-Bauprojekte? Woran scheitern geplante Fertigstellungen? Rüdiger Hofmann

Zunächst als Bauzeitdesaster kritisiert, nun plötzlich als Weltwunder gefeiert: die Hamburger Elbphilharmonie. Sie wurde am Mittwoch im Beisein hochrangiger Vertreter aus Politik, Kultur und Wirtschaft pompös eingeweiht. Doch wir lassen uns nicht blenden: Denn eröffnet werden sollte das Konzerthaus ursprünglich schon 2010. Die Bauzeit betrug knapp zehn Jahre, die Kosten stiegen im Laufe der Zeit von 77 Millionen auf das Zehnfache. Kein Einzelfall: Auch Berlin-Brandenburg kann davon ein Lied singen. Noch immer ist der künftige Großflughafen BER in Berlin-Schönefeld nicht fertig, Genehmigungen stehen aus, Abnahmen, Probebetrieb. Was denken Sie: Woran liegt es, dass sich Deutschland mit großen Bauvorhaben so schwertut? Wer trägt die Schuld? Wie können ausufernde Zeitpläne und hohe Kosten verhindert werden? Glauben Sie, dass der BER jemals öffnet? Warum klappt es in anderen Ländern besser? Ihre Meinung zählt: www.lr-online.de/baudesaster

Übrigens: Die LAUSITZER RUNDSCHAU hat ein Umfrage-Center ins Leben gerufen, um mehr über die Meinung der Lausitzer zu wichtigen und aktuellen Themen zu erfahren. Abrufbar ist es unter umfrage.lr-online.de. Wir fragten unsere Leser bereits zur Flüchtlingsdebatte oder zum Strukturwandel im Bergbau.

Mit der Teilnahme an Befragungen können Prämienpunkte gesammelt und gegen Einkaufs-Gutscheine getauscht werden. Das Mitmachen ist kostenlos: Man lässt sich über eine Basisumfrage registrieren, erhält ein Passwort und ist Mitglied.