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Lesermeinung
Danke statt den Stab brechen

Ingemar Glöckner aus Jahnsdorf/Erzgebirge zum Kommentar „Abgewählt von seinen Sachsen“ (LR, 19. Oktober):

Vielen Menschen stünde es gut zu Gesicht, wenn sie nicht über den Zurückgetretenen den Stab brechen, wohl aber „Danke“ sagen würden. Auch das Leben auf einem Lausitzer Bauernhof kann interessanter sein als im Chiemsee-Villenviertel (...). Mag sein, dass ein Westdeutscher [das] besser anstellen kann. Aber mit Lobhudelei für Sachsens Einwohner sollte auch der Nachfolger nicht aufwarten, besser er schafft es, Lehrer, Landärzte, Polizisten, Infrastruktur, unter anderem weiter aufzubauen. Übrigens wusste das Herr Tillich selbst. Nur war er in der Hierarchie seiner CDU gefangen. Für nicht einen der in den nunmehrigen Schmutzkübeln ausgegossenen Nachteil Sachsens ist der Betroffene, wohl aber der die „Schwarze Null“ liebende Berliner Finanzminister verantwortlich. Warum, lieber Herr Tillich, muss darauf erst Herr Lindner von der FDP kommen?