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| 02:34 Uhr

Zur Schulentwicklungs- politik von Stadt Cottbus und Landkreis Spree-Neiße:

Ich habe als ehemaliger Cottbuser die Berichterstattung zur Schulentwicklungspolitik im Landkreis und in der Stadt Cottbus aufmerksam verfolgt – und war enttäuscht. Statt die sprichwörtlichen Bäume zu pflanzen und dafür bürgerliches Engagement aufzugreifen, schlagen hier überforderte Verwaltungen und politische Traditionalisten weiterhin Sargnägel ins Holz. Peter Guhra, Berlin

Schade: Eine wirtschaftliche starke Gemeinde am Rande von Cottbus mit aktiven Bürgern und einem verantwortungsvollen Blick in die Zukunft entwickelt ein (auch wirtschaftlich) ganzheitliches Schulkonzept und bietet sich auch noch als Finanzier für den Schulumbau an. (…) Die Reaktion von Landkreis und Stadt - Panikmache, Drohung mit Schulstandortschließungen, Schüren von Existenzängsten - und das, obwohl private Bildungsträger in Cottbus längst einen Markt haben. Um vorhandene Schulstandorte und -formen unverändert zu erhalten, die so kaum noch gebraucht werden, da sie über zwei Jahrzehnte den demografischen Prozessen und Bildungsanforderungen nicht genug angepasst worden sind, werden neue Standorte in wirtschaftlich starken Gemeinden mit Zukunftsperspektiven verhindert.

(….) Meine Frau und ich sind studierte Fachkräfte. Zur Familiengründung mit Kindern und Haus wollten wir zurück in die Region, doch wie fast alle Freunde aus meinem Abijahrgang 2002 werden wir wohl kopfschüttelnd aus der Ferne beobachten, wie die einstige Heimatregion sich selbst mutlos abwickelt.