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Lesermeinung
Zum Streitobjekt Schlossherberge Uebigau

Uebigau-Wahrenbrück. Aufruf an die Stadtverordneten für Treffen am 14. Februar

Unsere Kurstadtregion bündelt gerade ihre Kräfte. Sie wirbt für sich mit ihrer Natur, Kultur, ihren Produkten und ihren Sehenswürdigkeiten. Dies anscheinend mit Erfolg, wie man an den steigenden Besucherzahlen sehen kann.

Aber da gibt es nun das Streitobjekt Schossherberge Uebigau. Dach und Fassade der Herberge wurden bereits erneuert, der Schlosshof mit den dazugehörigen Gebäuden saniert und der Park nach alten Vorlagen umgestaltet. Ein Ensemble im historischen Stadtkern von Uebigau, das sich sehen lassen kann. Ist die Schoßherberge also wirklich nur eine Last? Oder ist sie vielleicht auch ein Glücksfall und Anziehungspunkt nicht nur für Uebigau und seine nähere Umgebung, sondern sogar darüber hinaus?

Die Herberge kann auch in der Zukunft, wie wir wissen, u.a. eine große Zahl unterschiedlicher Übernachtungsmöglichkeiten bieten, für kleine und größere Gruppen. Das sollte als eine wirkliche Chance gesehen und ergriffen werden. Profitieren kann die ganze Region davon. Aus der Mitgliedschaft Uebigaus zur Arbeitsgemeinschaft der 31 Städte mit historischen Stadtkernen im Land Brandenburg erwächst uns zudem auch noch eine ganz besondere Verantwortung.

Für den weiteren Betrieb der Schossherberge ist die Umsetzung der Brandschutzauflagen unbedingt notwendig. Ohne diesen Schritt wären alle bisher aufgewendeten Mittel und Mühen umsonst. Deshalb, werte Stadtverordnete, wägen Sie am 14. Februar in Ihrer Sitzung sehr genau ab, wie Sie Ihre Entscheidung treffen. Für die Zukunft oder für Ungewissheit und Stillstand.

Monika Richter
Uebigau