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| 19:29 Uhr

Lesermeinung
„Plauderstunde“ statt klarer Worte

Zu Woidkes Reise in Nahost

Unser Landesvater Dietmar Woidke tourt urgemütlich per Smalltalk und Shakehands durch Israel und Palästina – und ist nicht einmal in der Lage, dem palästinensischen Premierminister Rami Hamdallah eine öffentliche Entschuldigung für die unsägliche Holocaust-Aussage und Schuldzuweisung an die Juden von Mahmud Abbas vom Vortage abzuringen. Nein, da sitzt der peinliche Woidke lieber vor einer „falschen deutschen Fahne“ am Tisch und redet über Gott und die Welt. Allein schon das Gedenken an die Millionen unschuldigen jüdischen Holocaustopfer hätte diese „Plauderstunde“ ohne eine Vorab-Klarstellung und Richtigstellung verhindern müssen. Unter dieser geschichtsverfälschten Prämisse hätte sich kein seriöser deutscher Politiker wie Schmidt/Brandt/Kohl /Genscher usw. mit diesen „Judenhassern“ an einen Tisch gesetzt.

Dietmar Woidke bleibt der „Fettnäpfchenkönig von Brandenburg“, der das wunderbare Erbe seiner beliebten Vorgänger Stolpe/Hildebrandt/Platzeck nun endgültig durchgebracht hat, die einst mit 54,1 Prozent und parteiübergreifend anerkannt allein regieren konnten. Jetzt krepelt der „Lange aus Forst“ bei mickrigen 23 Prozent herum, Tendenz fallend, und hat zudem zwei gleich starke Kontrahenten im Nacken. ( . . . )

Niels Ullmann, Lübbenau