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Wir müssen wieder zu echten Partnern werden

Hans Krügel aus Bad Liebenwerda schreibt zur "Kraft des Prinzips Hoffnung":

Hoffnung ist eine gewaltige Kraft, die von Generation zu Generation bewahrt werden sollte. (. . .) Gute Nachbarschaft der Völker und Nationen sowie Verständigung entspricht solcher "Hoffnung". "Frieden schaffen ohne Waffen" war ein Zeitwort der Friedensbewegung in der damaligen DDR. Ohne gelebte "Friedensutopie" wird auch kein "Friede" sein. War nicht schon einmal die positive Zusammenarbeit der europäischen Staaten die Beendigung des "Kalten Krieges"? Nun wird dieser Wille nach "Frieden" auf den Prüfstand gestellt und hat sich zu bewähren. Ich bin der Auffassung, alles hängt an dem Willen, an der Hoffnung auf einen möglichen Frieden in ganz Europa. Über solche philosophischen Reflexionen wird wenig nachgedacht in der "großen Politik". Und doch lebt diese "große Politik" von der Bewahrung der "Hoffnung", die sich zeigt in wirklicher "Weltverantwortung". Wenn wir denken, wir müssten uns immer nur "schützen", so bleiben wir Gefangene unserer eigenen Ängste. (. . .) Nun aber heißt es, den "Kurs auf Frieden" anzusteuern und nicht in alte Denkmuster zurückzufallen. Wir müssen uns nicht als "Feinde" betrachten, wir können wieder zu echten "Partnern" werden (. . .).