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Lesermeinung
Widersprücheund Realitäten

Meinung Lange Regierungsbildung

Welcher Normalbürger in unserem Land soll den gegenwärtigen politischen Kurs mit seinen Inhalten noch verstehen? Bereits seit drei Monaten gibt es keine richtungweisende Regierung, und es ist ein Rätsel, ab welchem Zeitpunkt es soweit sein wird, dass es eine Regierung mit Orientierung für die Zukunft geben wird. Es gibt von den Medien viele Informationen, dass die Steuereinnahmen in enormen Dimensionen sprudeln und wir ein sehr reiches Land mit wirtschaftlicher Stabilität sind (und das bei zwei Billionen Schulden). Gleichzeitig geht es vielen Kommunen finanziell nicht gut, und die Infrastrukturen lassen vielerorts mehr als zu wünschen übrig. Die Altersarmut (LR vom 28. Dezember 2017) liegt gegenüber anderen EU-Ländern unangemessen hoch, dazu die vielen Tausend sozialen Härtefälle von jüngeren Menschen. Die stetig steigende Kriminalität bei sinkender persönlicher Sicherheit ist zur täglichen Realität geworden, besonders in unserem Grenzgebiet. Zu nennen ist noch der ständige Ruf nach militärischer Aufrüstung mit enormen finanziellen Aufwendungen. Dazu erhebt sich die Frage, wo gibt es oder steht der aggressive Feind uns gegenüber? Von den Politikern und Generälen dazu keine Antwort. Mit bereits fast 20 Millionen fest integrierten Migranten (...) dürfte die Grenze der Belastbarkeit erreicht und überschritten sein. Woran können wir als Bürger noch glauben und Vertrauen zu unserer Zukunft haben? (...)

Gerhard Gallasch
Krauschwitz