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| 18:13 Uhr

Spiel mit dem Feuer
Wer ist der Kriegstreiber?

FOTO: LR
Waffenlieferung in Krisen­gebiete

Und bist du nicht willig, dann brauch ich Gewalt. So oder anders lautet ein Sprichwort. Merkt denn keiner, wer der eigentliche Kriegstreiber ist? Als Nächstes wollen die USA einen nächsten Kriegsherd in Gang setzen. Wir Deutschen – die Regierung – macht dann mit. Die USA ist ja unser Verbündeter. Eigentlich liefern wir keine Waffen in Krisengebiete, so die offiziellen Behauptungen. Was ist denn der gesamte Nahe Osten und die Arabische Halbinsel. Das Bündnis mit den USA ist ein gefährliches Spiel mit dem Feuer und kann uns viel Ärger einbringen. Abschottung und Abgrenzung zu Russland ist uns wichtig und die größte Sünde, die wir begehen.

(...)

Wir verlieren den Blick auf die große Gefahr für die Menschheit, die ständig steigende Kriegsgefahr. Die Menschheit wird wohl eher durch Kriege zugrunde gehen, als durch die Klimaänderungen – die nur teilweise – menschengemacht sind.

Deutschland hat selbst reichlich Erfahrungen mit Kriegsbeginn, Kriegen an sich und mit schmerzlichen Niederlagen in Folge von Kriegen. Haben wir daraus gelernt? Nun, diesmal sind wir nicht der Auslöser, aber beteiligen werden wir uns wohl müssen. Mit dem Kriegstreiber über den großen Ozean sind wir ja aus der Verpflichtung aus dem Nato-Bündnis gezwungen mit einzusteigen und sei es nur mit Überwachungsfunktionen. Aber darin haben wir Erfahrungen in den Kriegen gegen Irak und Syrien. Selbst die Bereitstellung von Start- und Landebahnen für Transporte in die Kriegsregionen gehören dazu.

(...)

Das „vereinigte Europa“, dessen Parlament am 26. Mai gewählt werden soll, bezieht keine klaren Positionen zu Frieden und Sicherheit. Es folgt, gebunden durch seine politischen und militärischen Verpflichtungen innerhalb der Nato, den USA.

Wir beginnen ja nicht selbst den Krieg, sondern beteiligen uns nur. Ähnlich ist es mit den Lieferungen von Waffen und militärischen Ausrüstungen in sogenannte Krisengebiete. Wir wollen es offiziell nicht, tun es aber ständig. Leider findet man in Deutschland keine Kraft, die sich dagegen auflehnt. Keine der Parteien setzt da ein Zeichen.  (...)

Günter Noatsch, Lübbenau