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| 02:40 Uhr

Verbrecher bestrafen – egal, woher sie kommen

Das ist nicht mehr mein Deutschland Achim Berger aus Lübben schreibt zu den Übergriffen in der Silvesternacht in Köln: Ein Opfer sagte treffend: "Ich glaubte, ich bin nicht mehr in Deutschland." In diesem Jahr 1,2 Millionen Migranten, zu 78 Prozent Moslems.

Denn weniger wie im Jahre 2015 kommen dank Frau Merkels offener Grenzen sicher nicht - oder eventuell zwei Millionen? Die Presse und das Fernsehen bagatellisieren Ausländerübergriffe. Man denkt, was erdreisten sich Pegida und AfD - wir können uns einen Krieg der Kulturen nicht mehr leisten. Hat Frau Merkel es vielleicht so gewollt? Wenn ja, dann ist es bei mir, wie von ihr selbst gesagt, nicht mehr mein Deutschland! (. . .)

Verbrecher bestrafen - egal, woher sie kommen

Christian Fuchs aus Gutenstetten schreibt zum selben Thema:

Wer ein Verbrechen begeht, muss bestraft werden, ob er nun ein Einheimischer ist oder ein Asylbewerber, ein Christ oder ein Moslem. Wir sollten in Ruhe erörtern, ob das Sexualstrafrecht zu verschärfen ist, ob die Abschiebung straffällig gewordener Ausländer erleichtert werden soll. Wir brauchen insgesamt eine Kultur des Hinsehens, der Rücksichtnahme, der Hilfsbereitschaft. Wer Einfluss auf Heranwachsende hat, Eltern, Lehrer, Trainer, Showstars, sollte ihnen ein gutes Beispiel geben, und wer Hinweise auf eine geplante oder vollzogene Straftat hat, muss die Polizei informieren. (. . .)

Tapfere Ignoranz der Realität

Matthias Jonas aus Frankfurt (Oder) verknüpft die Diskussion über die Brandenburger Kreisgebietsreform mit der Flüchtlingsproblematik:

Mutige Menschen sind wichtig für die Gesellschaft. Mut kann erfrischend sein, meist entspringt er Kompetenz und Sachverstand, bisweilen aber auch profunder Fehleinschätzung, Realitätsverlust und Verkennung der Lage. Mutig und unermüdlich hat Innenminister Schröter den Städten an den Peripherien Brandenburgs die Attraktivität abgesprochen, und das geschieht vor allem mit Tunnelblick auf die angedachte Kreisgebietsreform sowie in tapferer Ignoranz der zunehmenden Flüchtlingsströme. Mittlerweile beherbergt jedoch fast jede, auch noch so unattraktive Kommune Flüchtlinge, und täglich werden es mehr. Auch das Land beschleunigt den Bau von Unterkünften, laut Regierungschef Woidke steht man "an der Grenze der Möglichkeiten", und "die Nerven liegen teilweise blank". Das ist die aktuelle Realität im Lande, und sie wird uns über Monate und Jahre wohl weiter begleiten. Für diese immense Herausforderung braucht es jeden, alle müssen an einem Strang ziehen, ganz gleich ob in Stadt oder Land, ganz gleich ob große (Politiker-)Leuchte oder kleines (Bürger-)Licht!

Seinen Ministerpräsidenten nicht länger im Regen stehen zu lassen, das ist das Gebot der Stunde, die Ärmel hochzukrempeln und 100-prozentig mit anzupacken bei der Bewältigung der Flüchtlingsaufgaben ist allemal besser als das tote (Reform-)Pferd weiter zu reiten und mit großem Aufwand Kreise und Kommunen mühsam agitierend zu bereisen. Für Nabelschauen, Planspiele im Hinterzimmer oder Großkreisträume eines Innenministers dürfte es angesichts der dramatischen Situation eigentlich keinen Platz mehr geben.

Arbeit von Klaus Ness bleibt in Erinnerung

Hermann Gerbes aus Cottbus schreibt zum Tod von Klaus Ness:

Der viel zu frühe Tod von Klaus Ness, dem Menschen, Ehemann und Vorsitzenden der Landtagsfraktion der SPD, hat auch mich zutiefst erschüttert und sehr traurig gemacht. (. . .) Mich persönlich hat der Tod von Klaus Ness erneut herausgefordert, öffentlich dazu aufzurufen, unseren Politikerinnen und Politikern einmal Danke zu sagen für ihre Arbeit und Sorge für unseren Staat und das Gemeinwohl. (. . .)

Klaus Ness war ein Partei-"Arbeiter" von Jugend an. Seiner Arbeit waren viele Erfolge beschieden, gerade auch seiner "Aufbauarbeit" in seinem neuen Heimatland Brandenburg. (. . .) Er hat sich sein ganzes Leben der sozial Schwachen angenommen und hat sich engagiert für Behinderte eingesetzt. (. . .) Mit der Gründung des Vereins "Heimat in Brandenburg" hat er darüber hinaus ein eigenes Lichtzeichen gesetzt, das weiter leuchtet. (. . .) Ich bin stolz, dass ich Klaus Ness in drei Jahrzehnten als Politiker und sozial engagierten Mann kennenlernen durfte. Sein Einsatz für sozial Schwache und Behinderte, für die Flüchtlinge und die Menschen "am Rand" war und bleibt vorbildlich. Ich habe dem Land Brandenburg wenige Wochen vor dem Tod von Klaus Ness zwei Vorschläge unterbreitet, wie Flüchtlingen und Behinderten im Land noch mehr geholfen werden kann. Ich wäre froh und dankbar, wenn die Frauen und Männer, die zu dieser weiteren Hilfe - mit mir - bereit sind, auf diese Weise Klaus Ness "Danke!" sagen und ihre Anerkennung für seine Arbeit zum Ausdruck bringen könnten. Einer der beiden Vorschläge ist, die Dolmetscherarbeit via Internet zu vereinfachen. Dafür stehen mehr als zweihundert vereidigte DolmetscherInnen zur Verfügung. (. . .)