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| 17:55 Uhr

Lesermeinung
Unzureichender Herdenschutz

Wolfsverordnung

Die Lausitz ist sozusagen wolfsgesättigt, aber das ist kein Problem, da es dort nicht mehr Wölfe geben wird, weil die Jährlinge abwandern. So sind Lausitzer Wölfe schon bis Belgien und generell weit gewandert. (Ein Rudel wird kaum größer als acht bis zehn Wölfe und beansprucht mindestens 25 000 Hektar! – Fremde werden vertrieben!)

Das Problem liegt in meinen Augen am unzureichenden Herdenschutz, der muss flächendeckend gewährleistet werden. Leider scheint das Ministerium vom Herrn Vogelsänger die Nutztierhalter im Stich zu lassen, und statt Herdenschutz zügig finanziell zu fördern, wird nur eine Wolfsverordnung mit möglichen Abschüssen als Alternative geboten. Das ist sträflich und fördert auch gewisse Geschichten. Nutztierhaltern ist finanziell endlich schnell zu helfen! Zu den Ängsten kann immer wieder nur betont werden, dass Wölfe keine Scheuheit wie andere Wildtiere besitzen (kein Fluchttier), aber Menschen trotzdem aus dem Weg gehen und diese einfach nicht in ihr Beuteschema gehören. Auch Fahrzeuge werden von Wölfen nicht als Lebewesen erkannt und so ignoriert. So laufen Wölfe auch um ein Auto. Sie nutzen auch gern kurze, bequeme, weil Kraft sparende Wege, also nutzen sie auch unsere Straßen und Pfade und laufen auch mal durch Dörfer, ohne eine Gefahr darzustellen!

(...) Vorfälle, die es vor vielen Jahrzehnten in Europa gab, waren auf Tollwut zurückzuführen, die es seit zig Jahren in Deutschland nicht mehr gibt. (...) Kleinkinder gehören immer beaufsichtigt, und Größeren sollte man nur sagen, dass Wölfe nie angefüttert werden dürfen. Dann brauch man sich auch keine Sorgen zu machen.

Sonja Wallschlag,
Königs Wusterhausen, Ortsteil Senzig