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Leserbrief
UN-Charta wird missachtet

Weitsicht des Bürgermeisters Flüchtlinge in der Lausitz

Der offensiven, schonungslosen und sachlichen Berichterstattung der LR gebührt höchste Anerkennung! Jeder Leser erkennt, dass man aus den Fehlern der letzten Jahre (Totschweigen und Verharmlosen) richtige Lehren gezogen hat und eine ehrliche Bestandsaufnahme zur Grundlage der Wertungen und Analysen wurde!

Auch bei uns in Lübbenau mussten vor der Flüchtlingsankunft viele Ängste und Sorgen der Bürger der Stadt und Einwohner von Kittlitz ausgeräumt werden.

Dass sich alle Bedenken in Luft auflösten und es ein völlig normales und friedlich-freundliches Zusammenleben hier gibt, verdanken wir vor allem unserm tüchtigen parteilosen Bürgermeister Helmut Wenzel, der die Erstpläne des Innenministeriums (in Kittlitz werden 90 Prozent alleinreisende junge Männer untergebracht) strikt ablehnte und nur einer Zuweisung von Flüchtlingsfamilien zustimmte! Wie richtig  und wichtig dieses Veto war, zeigen die schlimmen Ereignisse von Cottbus, wo es ja überproportional viele junge muslimische Jugendliche und Männer als Flüchtlinge gibt, die hier dann auch noch auf eine stadtinterne starke rechte Szene trafen. So schädlich einerseits die „Rechten Dumpfbacken“ für den Ruf der Lausitzmetropole sind, so sind es die Messerattacken oder gar Mord (syrischer Omakiller) durch Zugereiste für das Ansehen der über 90 Prozent von friedlichen, gesetzestreuen und dankbaren Flüchtlingen in der Stadt! Der Aufenthaltsentzug für einen Gewalttäter war eine angemessene und konsequente Reaktion der Verantwortlichen der gebeutelten Stadt!

Fazit: Ein kritischer Blick auf die Zuweisungspläne des Innenministeriums durch den Cottbuser OB Kelch hätte der Stadt viel Ungemach ersparen können, denn die richtige Mischung bei der Verteilung wirkt so entspannend wie bei uns in Lübbenau/Kittlitz.

Nils Ullmann
Lübbenau