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| 17:10 Uhr

Lesermeinung
Musste es so weit kommen?

Sorgen um Staatstheater

Mit großer Sorge verfolgen wir die Entwicklung am Staatstheater Cottbus. Eine Situation, die, unter Berücksichtigung des gegenwärtigen Erscheinungsbildes der Stadt Cottbus einerseits, sowie dem ausgezeichneten Ruf dieser Kulturstätte andererseits, dramatischer nicht sein könnte.

Betrachtet man zudem den aktuellen Stand der Dinge – wonach eine Vertragsauflösung durch den Generalmusikdirektor sich als die einzige wahrscheinliche Alternative  darstellt, dann fragen wir uns: Musste es denn tatsächlich so weit kommen?

Kann denn, das fragen wir uns, so eine gravierende, sich sicherlich lange anbahnende Unzufriedenheit in der Belegschaft vom Management unbemerkt bleiben? Für uns ist es in keiner Weise nachvollziehbar, dass weder die Intendanz noch der Stiftungsrat oder die Geschäftsführung einen Anlass dafür sahen, mit geeigneten Maßnahmen, weit im Vorfeld der gegenwärtigen Situation, wirksam zu werden.

Wir haben weder die Kompetenz noch das Recht über die Qualität der Personalarbeit zu urteilen, jedoch bleiben bei uns zu diesem Sachverhalt mehr Fragen als Antworten.

Barbara und Hans Erler
Cottbus