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Leserpost
Silvesterabend bei Familie Waschkies

Zu einem besonderen Silvesterabend hatte Familie Waschkies in ihr Haus nach Mühlberg eingeladen. Die Eintrittskarten für den Abend mit viel Kultur und kulinarischen Genüssen waren schnell vergriffen.
Zu einem besonderen Silvesterabend hatte Familie Waschkies in ihr Haus nach Mühlberg eingeladen. Die Eintrittskarten für den Abend mit viel Kultur und kulinarischen Genüssen waren schnell vergriffen. FOTO: Heide Waschkies / LR
Unter dem Motto „Silvester – Salonmusik“ fand bei der Familie Heide und Heinz Waschkies in der Kirschstraße 15 in Mühlberg an der Elbe ein wunderschöner Silvesterabend statt. Die Karten waren schnell vergriffen, wir hatten aber Glück. Dank meiner Schwester konnten wir und Oma Inge noch drei Karten ergattern Das Motto des Abends machte uns neugierig. Wie soll das gehen, Salonmusik zum Silvesterabend? Als „Städter“ (wir kommen aus der Stadt Brandenburg an der Havel) ist man ja doch etwas verwöhnt in Sachen Kultur.

Wir waren mehr als angenehm überrascht. Mit viel Liebe vorbereitet, begrüßte Familie Waschkies mit einem Gläschen Sekt jeden Gast persönlich. Die Salonmusik entpuppte sich als ein Querschnitt aus bekannten Operettenmelodien  wie zum Beispiel „Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht“ oder „Ach ich hab sie ja nur auf die Schulter geküsst“ und viele mehr. Dargeboten, mit exzellenten Stimmen, durch Petra Mans  und Thomas Nürnberg, begleitet von Dr. Jana Poljanovskaja (Klavier), Christiane Pfundt (Violine) und Ilona Linke (Blockflöte). Perfekt aufeinander ein- und abgestimmt war es ein Genuss, ihnen allen zuzuhören. Zwischen den Operettenmelodien (welche von den 44 Gästen zum Teil mitgesungen und mitgeklatscht wurden) gab es kurzweilige Rezitationen, die zum Nachdenken und Lachen animierten.

Nach dem kulturellen Teil wurde durch Frau Waschkies ein sehr schönes Buffet eröffnet. Im Gespräch mit der Familie Waschkies konnte man viel über die Geschichte des 475 Jahre alten Hauses erfahren, es wurde mit viel Liebe und Engagement restauriert und am „Leben“ erhalten.

Kurzum, es war ein gelungener Abend. Soviel Kultur hätten wir in Mühlberg an der Elbe nicht erwartet, da kann sich manch andere Stadt eine Scheibe abschneiden. Mühlberg an der Elbe hat noch vieles mehr zu bieten (Kloster, Museum „Mühlberg 1547“, der Hafen oder die Altäre in der Frauenkirche Mühlberg usw.). Schauen Sie einmal vorbei, es lohnt sich, würde der „Städter“ sagen!

Die Waschkies haben natürlich für das Jahr 2018 weitere kulturelle Höhepunkte geplant wie beispielsweise Veranstaltungen mit der „Pfeffermühle Leipzig“,  mit einer „Ouvertüre im Salon“, mit Peter Bause und natürlich so manche Überraschung.

Hut ab, wir hoffen, sie bleiben auch 2018 und Folgejahre gesund und munter und haben trotz ihres Alters von 74 und fast 80 Jahren noch genügend Power.

(Peter und Ruth Brunk)