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| 19:52 Uhr

Lesermeinung
Schulterschluss

Marketing beim FCE Von Klaus Schmiedchen

Zurzeit besteht der Eindruck, dass es beim FCE ein schädigendes und unzulässiges Durcheinander in der Vereinsführung besteht. Aus dieser Situation heraus werden die notwendigen Zuschauerzahlen nicht steigen. Also, wo bleibt eine geordnete Marketingarbeit auf bundesweiter Linie? Ein 2:0 Sieg in Rostock wird unzureichend, ohne Motivation vermarktet. Dann das „Gejammer“, dass talentierte Spieler fehlen. Selbstverständlich würden zwei weitere talentierte Spieler dem FCE gut tun. Vorher muss aber in der Vereinsführung Klarheit geschaffen werden – wohin will der Verein.

Zur Entstehung der derzeit schwierigen Situation aus meiner Sicht: Der Cottbuser OB Herr Kelch scheidet, soweit mir bekannt, aus persönlichen Gründen aus dem Verwaltungsrat aus. Das hat weitere Entscheidungen negativer Art beschleunigt. Ich erinnere mich noch gern als in Cottbus in den öffentlichen Dialog-Gesprächen der Aufstieg des FCE in die 3. Liga als ein Image-Gewinn für Cottbus mehrfach dargestellt wurde. Und dann, als sich der FCE mehr und mehr der unteren Tabellenhälfte nähert, verlässt der OB, ohne einen gleichwertigen Nachfolger zu benennen, den Verwaltungsrat. Für die Spieler und in der weiteren Außenwirkung war das eine dem Verein nicht hilfreiche Entscheidung.

Dann kündigen der Präsident Herr Wahlich und der Geschäftsführer den Rückzug aus der Verwaltung des FCE an beziehungsweise haben diesen bereits vollzogen. Die in diesem Zusammenhang stehenden Vorgänge wurden ausreichend kommuniziert.

Diese Entwicklung nehmen auch die Zuschauer – aber auch die mittleren und kleinen Sponsoren zur Kenntnis und es kommt zu einer weiteren Negativentwicklung. Aber so schnell geben die Fans und Sponsoren des FCE nicht auf. Es muss gemeinsam (Verein, Spieler, Trainer und Sponsoren) ein erfolgreicher Weg bis hin zu einem Neuanfang begangen werden, bevor es zu spät ist. Wo gibt es diesbezüglich Möglichkeiten/Unterstützung?

In dieser Situation kann ich mir nur vorstellen, dass die Sparkasse Spree-Neiße sowohl mit qualifiziertem Personal, aber ebenso mit einer angemessenen Finanzhilfe Unterstützung geben kann. Ich bin der Meinung, wer erfolgreich Geldanlagen in Kapital umwandeln kann, kann auch Fußball-Marketing machen. Der FCE spielt wieder in der 3.Liga und es knistert unüberhörbar bei den Finanzen und in der Vereinsführung. Die Sponsoren, ohne die Sparkasse, können diesen Druck nicht ausgleichen. Wir als kleine Firma Ico werden unsere Zusagen einhalten und auch weiterentwickeln.

Ich rufe alle Fans auf, jeder bringt einen zusätzlichen Zuschauer mit! Bei jedem Heimspiel müssen wir erreichen, dass 9000 bis 10 000 Zuschauer im Stadion sind – der Abstieg darf ab sofort kein Thema sein. Der FCE sollte in der Marktbearbeitung, in Abstimmung mit der Sparkasse, sich dringend um einen weiteren Großsponsor bemühen. An dieser Stelle behaupte ich, dass der FCE einen bekannten Namen und guten Ruf hat. Das muss allerdings gut verkauft werden.