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Politiker gönnen sich wieder einen Aufschlag

Gerhard Schmaler aus Elsterheide schreibt zur geplanten Diätenerhöhung und zu den Renten vorhaben der sächsischen Regierung:

Es ist doch immer wieder guttuend für den Otto Normalverdiener zu hören, wie schlecht es unseren Politikern geht. Da können diese armen Frauen und Männer, weil sie ja so viel zum Bruttoinlandsprodukt beigetragen haben, nur noch bis 60 Jahre arbeiten. Und 5212,54 Euro im Monat reichen auch nicht mehr. Da gönnt man sich mal schnell 1000 Euro Aufschlag. Nur mal zur Erinnerung: Otto Normalverdiener hat im Monat gerade mal circa 500 Euro über dem Aufschlag netto. Und da hat keiner die Rente mit 70 gefordert (. . . ). Da ist für mich klar, dass sich Jugendliche dreimal überlegen, ob sie ihr Leben lang für Politiker mit dieser Selbstbedienungsmentalität arbeiten sollen oder zum Schluss nicht mal mehr eine Rente bekommen, weil sie vorher das Zeitliche segnen (. . .).