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| 02:38 Uhr

Politik sollte das eigene Volk nicht vergessen

Verständnis fördert das Miteinander Hans Krügel aus Bad Liebenwerda schreibt über die Integration von Flüchtlingen als "Inklusion": Es wird jetzt viel über die Inte gration der Flüchtlinge und Asylbewerber in unserer Gesellschaft gesprochen. Ich würde diese große Aufgabe "Inklusion" nennen.

Sich als Menschen begegnen, die zu uns gekommen sind, sie als gemeinsame Teilhaber an einer "globalen Welt" verstehen und behandeln. "Anders sein" muss nicht "fremd sein" bedeuten - nicht Ausgrenzung (. . .). Dieses Jahrzehnt kann ein Jahrzehnt der "Inklusion" werden, dabei können wir alle (gemeinsam) gewinnen. Darum sind das Gespräch, die Offenheit füreinander, die persönliche Begegnung miteinander so wichtig. Das Gemeinsame suchen, die Kommunikation mit dem jeweils anderen als gegenseitige Bereicherung verstehen. Diese "Inklusion" müssen wir schon wollen, um zu einem Miteinander zu kommen. Zu unserer abendländischen Tradition gehört es auch, die "große Inklusion" als Menschheitsziel zu begreifen. Beim Dichter Friedrich Hebbel heißt dies: "Zwei, die jetzt einsam wandern, treffen einer den anderen, ist alle Welt am Ziel." Wir haben heute und morgen die Chance, auch die "Flüchtlingsproblematik" unter diesem Aspekt zu betrachten. In unseren Wertvorstellungen hat die "Barmherzigkeit" eine große ethische Bedeutung. (. . .) "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will." (A. Schweitzer). Lassen wir uns hiervon leiten, finden wir zu einem gemeinsamen geistigen Verständnis unseres Miteinanders, haben wir Frieden untereinander!

Politik sollte das eigene Volk nicht vergessen

Ursula Berg aus Hoyerswerda schreibt zur Asylpolitik:

Unsere Politiker werden nicht müde zu betonen, dass kein Deutscher persönliche Einbußen wegen der Asylpolitik hat. Das entspricht aber keineswegs der Wahrheit. Ab 1. März bekomme ich von meiner schon knappen Rente noch weniger ausgezahlt, weil meine Krankenkasse die Beiträge erhöht hat. Bisher wurden uns als Ursache dafür "die viele Arztlauferei und die enorme Tablettenschluckerei" vorgeschwindelt. Vor Kurzem hatte dann endlich eine Zeitung den Mut (oder die Erlaubnis), den wahren Grund zu schreiben: Nämlich, dass die Kassen die hohen Ausgaben für die Flüchtlinge nicht mehr bezahlen können. Auch die jungen Eltern würden zur Kasse gebeten. Die Kitagebühren sind gestiegen. Ist es da ein Wunder, wenn sich die Familien keine Kinder mehr anschaffen? Hat sich unsere Regierung schon einmal Gedanken über Anreize zur Abhilfe dieses Zustandes gemacht? Statt auf Ausländerkinder zu setzen, sollte sich der Staat um die eigenen mehr kümmern. Mein Rat an unsere Oberen: Sie sollten über das Lieblingsthema - Willkommenskultur - das eigene Volk nicht vergessen! Dann brauchen sie die Erstarkung von AfD und Pegida auch nicht zu fürchten.

Der Westen hat seine Zusagen gebrochen

Horst Buczkowski aus Hosena reagiert auf den Leserbrief "Russland nicht auf die Knie gezwungen" (LR vom 8. März):

Zu dem Leserbrief kann man nur seine Zustimmung geben. Nichts ist falsch an seinen Aussagen. Russland ist nicht schuld an der Verschlechterung der internationalen Beziehungen, sondern die USA sowie EU- und Nato-Strategen in Brüssel. Es leuchtet doch ein, dass Russland die Krim als ihr ureigenstes Gebiet nicht an die Ukraine zurückgeben wird. Die Flüchtlingsströme sind das Ergebnis des militärischen Eingreifens im arabischen Raum und des daraus entstandenen IS. Kein Wunder, dass die Bevölkerung der europäischen Staaten dem islamischen Einfluss auf ihrem Gebiet misstrauisch bis ablehnend gegenübersteht. Warum beteiligt sich die deutsche Regierung an den von den USA angewiesenen Wirtschaftssanktionen?

In der deutschen Wirtschaft grummelt es, weil enorme Schäden bereits entstanden sind, allein in Sachsen bisher schon 250 Millionen Euro. Die Altkanzler Helmut Schmidt und Gerhard Schröder haben vor den Sanktionen gewarnt. Der Besuch von Horst Seehofer und Edmund Stoiber bei Russlands Präsidenten Putin hat sehr wohl dem Wunsch nach Aufhebung der Sanktionen gedient. Auch in anderen Bundesländern hat man die Nase voll davon. (. . .)

Die angesprochene militärische Umklammerung Russlands verfolgen die USA schon seit Ende des Zweiten Weltkrieges. Erst hieß es nach der Deutschen Einigung, es werde keine Nato-Ost-Erweiterung geben, kaum waren die Sowjets abgezogen, ging es Schlag auf Schlag. Polen war das erste neue Beitrittsland. 1997 wurde der Nato-Russland-Vertrag besiegelt. Kernpunkt: keine Nato-Kampftruppen in diesen Ländern. Die Ereignisse Krim und Ostukraine mussten herhalten, um im "bedrohten" Baltikum doch derartige Truppen zu stationieren, und Polen fordert für sich sogar nachdrücklich solche an. Man muss nur die Bedrohungslüge neu erfinden. Derartige Verträge sind so gut wie nichts wert. 1939 wurde der Hitlerdeutschland-Sowjetunion-Nichtangriffspakt unterzeichnet. 1941 marschierte die Wehrmacht Richtung Moskau.