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Platzecks Büro im Landtag? – "Peanuts"

Hans-Jürgen Gresch aus Koßdorf schreibt über den Streit um das Landtagsbüro des früheren Brandenburger Ministerpräsidenten Matthias Platzeck (SPD):

Hat die Opposition im Brandenburger Landtag wirklich keine anderen Sorgen, als sich mit so einem Problem in dieser Aufmachung zu beschäftigen? Aus meiner Sicht sind das angesichts drängender Fragen im Land und Bund "Peanuts". Die Opposition sollte sich endlich mit solchen Fragen beschäftigen, die die Volksseele immer mehr zum Kochen bringen. Mit dem rowdyhaften Verhalten gegenüber der Polizei in all ihren Wirkungsbereichen. Mit der Gewaltbereitschaft immer größerer Bevölkerungsteile. Mit den nicht zu akzeptierenden Ausschreitungen bei Sportveranstaltungen besonders im Fußball. Da werden Steuergelder in Millionenhöhe verpulvert, nur weil der Gesetzgeber, also auch die Opposition, nicht willens ist, diesen Zustand verändern zu wollen. (. . .) Sie sollte dafür sorgen, dass solche Millionen verschlingenden Prozesse wie die um Frau Zschäpe endlich der Vergangenheit angehören, weil der Gesetzgeber den Anwälten jede Form von Taschenspielertricks erlaubt, um das Verfahren in die Länge zu ziehen. In seiner langen Tätigkeit als Brandenburger Ministerpräsident hat Herr Platzeck alles dafür getan, dass es dem Land und seinen Menschen besser geht. Unzählige Male hat er seine Gesundheit aufs Spiel gesetzt, nur um den Menschen zu helfen, das sind die Fakten, die zählen. Seinem persönlichen Einsatz beim Hochwasser an der Oder und mehreren an der Elbe ist es mit zu verdanken, dass sehr große Schäden abgewendet wer den konnten.