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| 10:08 Uhr

Ostlöhne Schuld an Abwanderung

Guben. Michael Quilitzsch aus Guben schreibt zum RUNDSCHAU-Beitrag "Guben muss weiter schrumpfen" vom 17. März:

Habe das heute gelesen wegen der Abwanderung der jungen Leute. Ich kann dies sehr nachvollziehen, wie es in der Region ist. Es sind eben 25 Jahre Wiedervereinigung her. Was hat sich getan? Die Straßen und anderes sind gemacht. Sieht eben gut aus. Aber: Mieten, Strom, Abwasser steigen ständig, nur die Ostlöhne eben nicht! Da bezahlt man eben Miete, und was bleibt denn da übrig? Daher gehen eben viele in die alten Bundesländer. Gucken wir mal die Maurer: In den neuen Ländern verdienen sie von 8,.50 bis 9,50 Euro. In den alten Ländern werden 12 bis 16 Euro gezahlt. Da haben wir die Unterschiede. Nur mal so ein Beispiel. Und dann sind noch die anderen Länder mit den Angeboten. Wo dann eben die ganze Familie mitgehen kann und es für den Partner gute Arbeit gibt. Ich habe auch das Glück. Und hier in Siegburg und Umgebung habe ich auch einige Gubener getroffen. Sie sagen, den Schritt nicht bereut zu haben. Wenn das Geld genauso gewesen wäre, dann wäre man auch in seiner Heimat geblieben. Das kann ich nicht nachvollziehen. Die Wende ist 25 Jahre her. Und immer noch ist es ein geteilter deutscher Staat.

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