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| 09:17 Uhr

Nicht Alleen, sondern Raser sind das Problem

Peter Truppel aus Cottbus reagiert auf einen Leserbrief unter der Überschrift "Bei Alleen dringender Handlungsbedarf" (LR vom 22. Januar):

Herr Sebastian Freiherr von Rotenhan führt einen Kreuzzug gegen unsere Alleebäume. (. . .) Egal, wie sich Freiherr von Rotenhan fortbewegt, Platz ist auf Brandenburger Straßen für jeden Autotyp ausreichend vorhanden. Wenn man sich bei der Fortbewegung an die gültigen Gesetze, hier die StVO, hält. (. . .) Alleen sind in Brandenburg mit 70 bzw. 80 km/h ausgeschildert, und wer sich an diese Höchstgeschwindigkeit hält, muss keine Bedenken haben, den Alleebäumen Böses anzutun bzw. sich selbst oder andere unschuldige Verkehrsteilnehmer ins Jenseits zu befördern. Nicht die unschuldigen Alleebäume sind das Problem, sondern die Raser, eine immer größer werdende Spezies, die bewusst Verkehrsregeln missachtet und zu einer immer größer werdenden Gefahr auf unseren Straßen wird. (. . .) Die im Osten noch vorhandenen Baumalleen sind ein sehr kostbares Kulturgut, sind sehr wichtig für den Tourismus, für unsere Identität als Brandenburger Bürger. Sie zu pflegen und zu erhalten, muss Priorität haben, auch weil schon viele Alleen durch unbedachte Abholzungen der Säge zum Opfer gefallen sind. (. . .)