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| 18:43 Uhr

Abstieg des FC Energie
Neuanfang ohne Pele Wollitz

Keine Weiterentwicklung der Mannschaft

Zu „Wir hoffen, dass Pele Wollitz bleibt“ (LR vom 24. Mai):

Der Meinung der Familie Parnitzke muss man leidenschaftlich und aus mehreren Gründen widersprechen. Inakzeptabel sind die Verunglimpfungen und Unterstellungen zu anderer Meinungsäußerung.

Betrachtet man die letzten zwei Jahre ist kaum eine Weiterentwicklung der Mannschaft zu erkennen, die seine Handschrift trägt. Eine sentimentale Betrachtung der Trainerleistung passt dabei ohnehin nicht zum Profisport. Am Ende des Tages zählt nur das Ergebnis, welches Pele Wollitz selbst und die Verantwortlichen hinterfragen müssen. Die Statistik ist eindeutig:

Nur sechs Heimspiele gewonnen (nur Lotte, Köln und Aalen schlechter, Braunschweig und Uerdingen holten auswärts mehr Punkte. 24!!!! mal geriet Cottbus in Rückstand. 58 Gegentore (nur Köln, Aalen und Uerdingen schlechter) trotz der Ein-Stürmer-Taktik in 20 Anfangsformationen!!!

Tor-Verhinderungstaktik oder Angsthasenfußball? Aufgegangen: nein. Geändert: viel zu spät. Feuer in der Mannschaft – Feuer entfachen: Fehlanzeige. Stattdessen Abwartetaktik an der Mittellinie, die die Gegner einlud. Ausnahmen sind die Spiele gegen Stuttgart und Freiburg. Da hat das die Mannschaft selbst übernommen. Die geschichtsträchtigen Fangesänge seiner alten Liebe Osnabrück „Nie mehr Pele Wollitz“ machten nachdenklich.

Ich bin also wie Herr Lechner in der LR vom 21. Mai für einen Neuanfang ohne Pele Wollitz!

Frank Menge, Peitz