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| 19:42 Uhr

Lesermeinungen
In Ministerien fehlen Ostdeutsche

Viele Posten sind mit Westdeutschen besetzt

Dietmar Woidke hat völlig recht mit seiner Aussage. Es ist in allen Bereichen von Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur zu erleben, dass an den Schaltstellen Personen mit „Westbiografie“ sitzen. Warum eigentlich? Sind Menschen, die im Osten Deutschlands sozialisiert sind, weniger geeignet, dümmer? Oder gilt vielleicht doch der alte Spruch: Beziehungen schaden nur dem, der sie nicht hat. Warum müssen wir in Brandenburg eine Bildungsministerin aus Hamburg haben? Ich hoffe nicht nur, weil sie die Frau von Olaf Scholz ist.

Hier muss sich Woidke fragen lassen, warum er seine Forderung nicht in seinem Verantwortungsbereich umsetzt? Wenn man sich die Besetzung der Ministerien anschaut, gibt es viele Beispiele, wo Minister und Beamte in den Ministerien aus den alten Bundesländern kommen. Beispiele gefällig? Martina Münch, Rudolf Zeeb, Martin Gorholt, Andreas Büttner.

Mich erstaunt auch, dass der Lausitz-Beauftragte aus dem „Westen“ sein muss. Ich möchte nicht die Leistungen der Personen infrage stellen, nur darf man sich dann nicht wundern, wenn sich Ostdeutsche abgehängt fühlen. (. . .)

Günter Meinert, Kolkwitz