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| 19:46 Uhr

Leseremeinungen
Ein fauler Kompromiss

B 169: Transitverkehr ist nicht gleich Durchgangsverkehr

Zum Beitrag „Kammern begrüßen Transit-Sperre für die B 169“, erschienen in der LR vom 27. Oktober: Man muss sich beim Lesen dieses Berichtes die Augen reiben. Waren es nicht Herr Kopf, Präsident der IHK und der Landrat Altekrüger, die vehement die Verkehrsregulierung ablehnten und als Placebo Schallschutzfenster und sonst nichts anboten?

Zur Erinnerung, die Richter fordern Sperrung ab 2,8 Tonnen, und es geht um Durchgangsverkehr und nicht um Transitverkehr. Sind die Herren wirklich der Meinung, die einheimischen Spediteure fahren geräuschlos. Diesen Lobbyisten muss auch mal gesagt werden, die Rechtsprechung ist nicht zur Optimierung von Speditionsgewinnen gedacht.

Das Maß der Dinge kann nur die Gesundheit der Klägerin sein und damit die Umsetzung der Rechtsauffassung der Gerichte. Sollten wir uns darauf nicht mehr einigen können, sind wir verloren. Die Klägerin wird doch nicht so dumm sein, sich auf diesen faulen Kompromiss einzulassen.

Roland Mücksch, Klein Gaglow