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| 19:27 Uhr

Lesermeinung
Ist grüne Politik noch glaubwürdig?

Zur Klimapolitik Von Rüdiger Jungnickel

Nachdem wir nun in Deutschland mit dem Kohleausstieg die Rettung der Welt abgesichert haben, sind nun die Insekten zu retten. Andersherum hätte es auch keinen Sinn gemacht. An die Spitze der Aktion haben sich sofort wieder dieselben Leute gestellt, die einen nicht unwesentlichen Anteil an der Fehlentwicklung in der Landwirtschaft haben. Hoch subventioniert haben sie auf nachwachsende Rohstoffe gesetzt und zeigen jetzt scheinheilig auf die Bauern als die Verantwortlichen für den Insektenschwund. Die „Ökologen“ lehren uns ständig, dass zu große Eingriffe in die Natur fatale Folgen haben. Aber das gilt offenbar dann nicht, wenn neue sogenannte umweltfreundliche Technologien umgesetzt beziehungsweise durchgesetzt werden müssen. Wenn nun jemand erwartet, dass die grünen Eiferer ein Einsehen in die von ihnen mit zu verantwortende Misere haben – Fehlanzeige! Anders gesagt: In ihrem Selbstverständnis verfügen sie in Umweltfragen über die absolute Wahrheit und müssen sich nicht selbstkritisch Fehler eingestehen – weil sie keine machen. ( . . . ) Es war offenbar im Vorfeld nicht gewollt, Untersuchungen anzustellen, inwieweit solche Monokulturen auf das übrige Ökosystem negativ wirken könnten. Jetzt sollen es Blühstreifen richten, und wieder taucht ein Wort auf – Subvention. ( . . . )