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| 20:02 Uhr

Lesermeinung
Keine Sonder-, nur Gleichbehandlung

 Warum sollen wir in der Lausitz weiter Windräder aufstellen, fragt Reinhard Schulze aus Bad Muskau.
Warum sollen wir in der Lausitz weiter Windräder aufstellen, fragt Reinhard Schulze aus Bad Muskau. FOTO: dpa / Jens Büttner
Zu Thesen des IWH-Chefs Von Reinhard Schulze

Der Herr Prof. Gropp sollte doch sicher in der Lage sein, mal auszurechnen, welchen Beitrag die Lausitz seit 1990 in der CO2-Reduzierung geleistet hat. Politiker und solche Wissenschaftler klopfen sich ständig auf die Schulter zu den erreichten Ergebnissen, haben aber persönlich nichts zu Einsparung beigetragen. Jawohl, Klimapolitik ist nötig, aber nicht mit ständig neuen Hiobsbotschaften und weiteren Ausgrenzungen der betroffenen Menschen. Die Bürger der Lausitz wollen keine Sonderbehandlung, sie wollen nur gleichberechtigt behandelt werden.

Meine drastische Position ist, dass alle Institute ohne staatliche Unterstützung auskommen sollten. Warum sollen wir in der Lausitz weiter Windräder aufstellen, um Strom für die industriellen Ballungszentren zu produzieren. Wie viele Windräder stehen in den Stadtgebieten unserer Großstädte. Alle vergessen, dass sie von diesen abgehängten Regionen in gewissem Grade abhängig sind. Ich denke, dass der aus den bei uns aufgestellten Windrädern produzierte Strom für die Lausitz ausreicht. Für welche Industrie sollten noch neue Windräder aufgestellt werden.

Herr Prof. Gropp, nehmen Sie Ihren Titel und gehen nach Bottrop, vielleicht sind Ihnen die Bürger da besser gesonnen.

Übrigens: Ein Zwei-Stunden-Takt an allen Wochentagen durch den ÖPNV würde uns vorläufig ausreichen – genauso wie LTE-Empfang dauerhaft und an allen Orten.

  Nach dem Borkenkäfer-Befall sind vom Fichtenwald nur noch kahle Baumstämme übrig. So etwas im dicht besiedelten Deutschland bewusst hinzunehmen, hält Wolfgang Berg aus Drachhausen für fragwürdig.
Nach dem Borkenkäfer-Befall sind vom Fichtenwald nur noch kahle Baumstämme übrig. So etwas im dicht besiedelten Deutschland bewusst hinzunehmen, hält Wolfgang Berg aus Drachhausen für fragwürdig. FOTO: dpa / Julian Stratenschulte
 Warum sollen wir in der Lausitz weiter Windräder aufstellen, fragt Reinhard Schulze aus Bad Muskau.
Warum sollen wir in der Lausitz weiter Windräder aufstellen, fragt Reinhard Schulze aus Bad Muskau. FOTO: dpa / Jens Büttner
  Nach dem Borkenkäfer-Befall sind vom Fichtenwald nur noch kahle Baumstämme übrig. So etwas im dicht besiedelten Deutschland bewusst hinzunehmen, hält Wolfgang Berg aus Drachhausen für fragwürdig.
Nach dem Borkenkäfer-Befall sind vom Fichtenwald nur noch kahle Baumstämme übrig. So etwas im dicht besiedelten Deutschland bewusst hinzunehmen, hält Wolfgang Berg aus Drachhausen für fragwürdig. FOTO: dpa / Julian Stratenschulte