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| 19:34 Uhr

Lesermeinung
Beanspruchung hat auch Grenzen

Zum Tourismus in der Region

Die Urlaubs- und Besuchergruppen haben in ihren Reihen auch Spezialisten, insbesondere im Umwelt- und Naturschutz. Die angesprochenen Probleme bezeugen eine größere Hinwendung zu den spezifischen Lebensräumen. Damit wird die Einmaligkeit unserer Kulturlandschaft unterstrichen. Obwohl Urlauber unter diesem Bekenntnis auch etwas Kühlung im Hochwald erfahren und sich wohlfühlen, bleibt der Blick für die Sauberkeit mancher Uferbereiche und Gräben nicht unbemerkt.

Dabei wird hervorgehoben, wie eine gut funktionierende Wasserhaltung für Flora und Fauna wichtig ist. Auch für Hochwasserschutz bleibt die Vorsorge existent. Die Kohle- und Energiewirtschaft hat mit der Grundwasserproblematik in der Gesamtheit Schäden verursacht, aber die Tourismusbranche und die Kommunalaufsicht müssen in der Werbung noch mehr Schwerpunkte deutlicher präsentieren und Schönheit preisen.

Nach wie vor ist die jetzige Situation infolge der Hitze mittels einer gewissen Polemik kritisch zu betrachten. In einer gründlichen Analyse scheidet der Spreewald nicht aus, was einer Krisensituation entsprechen könnte. Viele Bürger nutzen besondere Möglichkeiten im Spreewald-Tourismus, um die Landschaft noch besser kennenzulernen. Aus Gründen des ökologischen Erhalts und der Sicherheit sind der weiteren Beanspruchung durch den Menschen auch Grenzen gesetzt. Die Verkehrsbelastung ist stärker und immer wieder einer Prüfung zu unterziehen. Hier sind Lösungen vonnöten, die die Bedingungen des Klima- und Wetterwandels positiv beeinflussen.

Hans Stolze, Lübbenau