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| 19:13 Uhr

Lesermeinung
Es gibt keinen Ersatz für Kohle

Bedarf mit erneuerbaren Energien nicht zu decken

Zum LR-Artikel „Energieversorger rechnen mit hoher Entschädigung“ vom 8. November: Einen „politisch verordneten Termin für den Kohleausstieg“ kann es ohne Schaffung der notwendieger Voraussetzungen nicht geben. Denn eine hundertprozentige Stromversorgung durch erneuerbare Energien ist nicht möglich. Erforderlich dazu wären Stromspeicher im Terrawattstunden-Bereich. Die derzeitigen „Bastellösungen“ im Megawattstunden-Bereich sind für die Sicherung des deutschen Stromnetzes völlig unzureichend.

Weiter heißt es in dem Beitrag: „Jede vierte in Deutschland erzeugte Kilowattstunde stammt noch immer aus der Braunkohle“. Warum diese Irreführung? Es geht um den Kohleausstieg und es wird noch nicht einmal erwähnt, dass noch immer alle Regularien für die Stromnetzsicherheit und der Netzregelung zu 85 Prozent aus der Kohleverstromung kommen.

Dazu gibt es derzeit und auch in absehbarer Zukunft keine Alternativen, schon gar nicht durch die erneuerbaren Energien. Damit ist die Aussage „. . . die Kohleverstromung ist nach den erneuerbaren Energien der zweitwichtigste Energieträger“ völliger Unsinn und falsch. Endet die Kohleverstromung, haben wir einen Blackout in Deutschland !