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| 19:15 Uhr

Leserbriefe
Da kann man sich nur schämen

Übergriffe auf Privatsphäre sind zu verurteilen

Mit Entsetzen habe ich von Übergriffen auf das Haus und die persönliche Sphäre von Frau Antje Grothus gehört und gelesen. Sie ist Mitglied der Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung. Dass sie auch in der Lausitz angepöbelt wurde, dafür kann man sich nur schämen. Was am Donnerstag in Kerpen-Buir geschah, übersteigt aus meiner Sicht viele Grenzen.

So, wie ich vor der Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung im Namen der Leitung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz gesprochen habe, um auf die Probleme der Menschen aufmerksam zu machen, so darf ich auch hier im Namen meiner Landeskirche versichern, dass wir das Bemühen um Dialog für die einzige Möglichkeit halten, zu einer gemeinsamen Entscheidung zu kommen. Das gilt aber für alle.

Übergriffe auf die Privatsphäre und persönliche Anfeindungen verurteilen wir. Sie gehören nicht zum Dialog. Ich verlange von denen, die ein Mitglied dieser Kommission bedrohen oder anpöbeln, eine persönliche Entschuldigung bei der betreffenden Person und künftig ein faires und menschliches Verhalten.

Burkhard Behr, Cottbus