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| 19:58 Uhr

Ärger um B169
Eine Ministerin ist aufgewacht

Bringen Wahlen 2019 Lösung im Ärger um B169?

Gääähn!!! Man sollte es kaum glauben, aber die SPD geführte Landesregierung ist scheinbar für jede unangenehme Überraschung zu haben. Nun, nach jahrelangem Gezerre um die B169, etlichen Gerichtsentscheiden und endlichen Einlenkens durch den OSL-Landrat, ist da plötzlich eine Infrastrukturministerin in ihrem Beamtenstuhl aufgeweckt.

Ich wusste bis zum Wochenende gar nicht, dass es sie gibt, aber laut LR meldet sich da eine Frau Schneider plötzlich zu Wort, um das Problem der Lärm und Dreckbelastung auf der B169 neu zu untersuchen oder besser: untersuchen zu lassen.

Was haben die Beamten in Potsdam die ganzen Jahre gemacht? (. . .) Scheinbar haben alle nur mit ihren eigenen Stühlen zu tun, damit, etwas Schaum schlagen, mal Dudu zu sagen und Sitzungsgelder zu kassieren. Aber bald werden sie ja alle wieder auf der Bildfläche erscheinen, denn im Mai nächsten Jahres sollen ja in Brandenburg Wahlen sein. Ich bin gespannt, wem dieses Verschleppen der Lärmproblematik helfen wird.

Eine kleine Kostprobe gab es ja schon im Vorjahr bei den Landratswahlen, wo nur 33 Prozent zur Wahl gegangen sind und überraschende Tendenzen zu sehen waren. (. . .) Es wird also Zeit, dass hier mal frischer Wind rein weht, aber die „Altgedienten“ werden schon zusehen, dass es keine neuen Emporkömmlinge geben wird, indem man einfach die vorderen Listenplätze mit Günstlingen und Linientreuen besetzt.

Vielleicht sollte die Wählerschar, wenn es denn eine gibt, erst ab Listenplatz zehn ankreuzen. Dass gäbe doch mal eine Überraschung, und vielleicht wäre das Problem der B169 schneller vom Tisch als gedacht. Endlich mal jemanden wählen, der auch Gerichtsentscheidungen anerkennt und sie nicht missachtet. (...)

Karl-Heinz Beyer, Großräschen