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| 19:59 Uhr

Leserbriefe
Das „Waterloo“ des FC Energie Cottbus

Mannschaft droht Potenzial einzubüßen

Das klassische Drama von „Waterloo“ findet in einer schicksalhaften Auslegung weiterhin seine Fortsetzung. Für die wirtschaftliche Neuausrichtung wegen der notwendigen Schließung von Kohle- und Energieanlagen gibt es in der Lausitz noch nicht die besten Voraussetzungen für stabile marktwirtschaftliche Grundlagen. Dazu gehört auch die bessere Ausrichtung des Fußballsports, aber auch hier gibt es mit Blick auf die Spielergebnisse nichts Positives. Dies bräuchten aber die Lausitzer, um Zuversicht zu schöpfen.

Nach dem Rücktritt der Führungsgrößen des Energie Cottbus ist die Mannschaft dabei ihr Potenzial an Fußballkunst einzubüßen. Viele Sportsfreunde vertrauen immer noch auf Fähigkeiten der Spieler, Kampfeswille zu bündeln und in glückvolle Spielergebnisse umzusetzen. So etwas braucht die Lausitz. So wird eine gute Werbung für unsere Region zum wichtigen Faktor für Stabilität. Unser Fußballclub hat in der Vergangenheit oft bewiesen, welche Fähigkeiten noch vorhanden sind. Die derzeitige Situation zwingt zum schnellen Handeln, damit die Zeit genutzt werden kann, um positive Faktoren zu stabilisieren und fremde Einflüsse zu verhindern. Abwertende Diskussionen helfen nicht weiter.

Hans Stolze, Lübbenau