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| 17:11 Uhr

Lesermeinung
Kostspielige Unruhestiftung

Abwahl von Amtsdirektoren

Zu „Die ,dicke Luft‘ in Burg verzieht sich nicht“ (LR, 17. April): Es ist nicht nachvollziehbar, Nein es ist ein Trauerspiel, wenn man die Artikel liest. Da gibt es offensichtlich unter den Volksvertretern Strippenzieher, denen es nur darum geht, Unruhe zu stiften und ihre Machtposition zu stärken. Mit welcher Nadel da gestrickt wird, zeigt sich doch daran, dass man erst abwählt und Fakten schafft und danach mit den Bürgern sprechen will. Dazu gehört nicht viel.

Viel würde dazu jedoch an Kraft und Engagement gehören, einige Ruinen und Drecklöcher im Ort unter Beachtung von Nebenerscheinungen (zum Beispiel von Eigentumsverhältnissen) zu beseitigen. Dazu gehören beispielsweise die alte Molkerei, der ehemalige Rundum Markt am Spreehafen oder der Gemüse-Stand der Gärtnerei Baronick mit anschließendem Geschäft für Blumen und Textilien. Da ist wirklich kein Kleinod im Dorfzentum. Das Verkehrschaos ist da, und darüber wird Monate beziehungsweise jahrelang gestritten. Man genehmigt großzügige Erweiterungen an der Therme und für Hotels und Pensionen oder Ferienwohnungen. Das zieht bekanntlich weiteren Verkehr nach sich (...). Abwahlbefürworter finden die Weiterzahlung von Bezügen für misslich, aber es zeigt sich, wie sorglos man mit Steuergeldern umgehen kann. Von diesen Bezügen könnte man problemlos die marode Straße von Burg nach Vetschau instand setzen, die in einem erbärmlichen Zustand ist. (...)

Waldemar Friedrich
Burg