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Korrekturen
In aller Frühe auf dem Sandstreifen der Autobahn

Erntezeit! Dabei sollten wir allerdings schon darauf achten, dass wir "GARTENK- ÜBISSE" erstens nicht unsachgemäß teilen. Zweitens wäre es schön, wenn nicht zu viel (Buchtaben)Abfall entsteht. Peter Blochwitz

Sonst müssen wir uns woanders bedienen, wo Überfluss herrscht: "Sowas sollte heute doch heute natürlich sein", und zwar heute!

Tipps für die Freizeitgestaltung gefällig? "100 Oldtimer werden am Freitag und Samstag im der Lausitz zu bestaunen sein." Dazu Günter Schüppel aus Senftenberg: "Im Lausitzer Jargon müsste es aber richtig im die Lausitz heißen."

Oder soll es in den Spreewald gehen: "Gemeinde und Amt Burgen gehören zu den touristischen Boom-Regionen." Friedhelm Deckert aus Falkenberg fragt: "Wie viel Burgen gibt es in Burg?"

Keine Ahnung.

Bleiben wir in der Nähe, schauen kurz nach Vetschau. Dort tut sich straßenverkehrsmäßig etwas, es soll ein Kreisel entstehen. "Nacheinander schließen die Straßenbauer die vier Abzweige geradlinig an den Kreisel an. Mehrere hundert Straße werden dabei neu gebaut werden müssen." Margit Klappert aus Calau ist erstaunt: "Warum so viele, wird Vetschau durch den Kreisel plötzlich eine Großstadt?"

Warum nicht, eine Autbobahn-Anbindung gibt's ja auch. Ach so, Stichwort Autobahn: "Ein Radler ist bei Ruhland am Sonntag in aller Frühe auf dem Sandstreifen der Autobahn in Richtung Berlin in die Pedale getreten."

Erneut meldet sich Günter Schüppel aus Senftenberg zu Wort:

"Sandstreifen, prima! Das ist doch die Lösung gegen den Betonkrebs auf den Autobahnen."

Und jetzt fassen wir die Themenbereiche Freizeitgestaltung und Straßenwesen kühn zusammen. Es ist viel los "beim Gubener Apfgelkuchenfest in der Kleingartenanlage ROD Wzgorze (Schönhöhe) in Gubin". "Außerdem werden ein vielseitiges Kinderprogramm und ein Markt mit Glasarbeitern angekündigt."

Überdies: "Den Polizeibeamten fiel auf, dass der 46-Jährige wegen einer Haftstraße von sieben Monaten gesucht wurde. Es wurde festgenommen und nach Cottbus gebracht."

Gute Nachricht: "Es wurde festgenommen." "Es", das namenlose Monster von Stephen King, das Kinder mordet . . .

Wie auch immer, Karin Tschöpel schreibt in ihrer Mail:

Die Ereignisse überschlagen sich . . . Auf zum Sklavenmarkt: Glasarbeiter werden auf dem Döberner Markt angeboten. Sie können aber auch zum Apfgelkuchenfest in den Gubiner Bergen wandern. Wenn Sie jedoch zu diesen Orten wollen, müssen Sie erst die Haftstraße in Guben passieren."

Mit freundlicher Unterstützung

zudem u. a. von Karla Fröhlich, Kolkwitz; Karin Häder, Forst; Anny Laurisch, Cottbus.