ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 17:14 Uhr

Lesermeinung
Gnadenlos in die „Naziecke“ gestellt

Keine Meinungsfreiheit

(...) Ich bin am Samstag extra nach Cottbus gereist, um mir ein eigenes Bild darüber zu verschaffen, was die Menschen bewegt und wie dann mit deren Sorgen umgegangen wird. Und daher kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass Ihre Zeitung mal wieder die in die rechte Ecke stellt, die berechtigterweise auch Vorbehalte haben gegen die zurzeit stattfindenden Ereignisse in Deutschland. Alles, was nicht der Meinung von Frau Merkel ist, wird gnadenlos abgestempelt und in die „Naziecke“ gestellt. Es ist einfach nicht mehr zu ertragen. Anstatt die Probleme offen zu benennen und dann zur Diskussion zu stellen, gemeinsam in den Dialog zu treten, wird hier seit mehr als zwei Jahren alles an Meinungsfreiheit niedergetrampelt. (...)

Und wo bleibt denn die Differenzierung Ihrerseits? Die Redner haben sich in keiner Weise darüber ausgelassen, dass keine Einwanderung gewünscht ist. Es ging darum, die Einwanderung zu kontrollieren und diejenigen, die sich hier nicht integrieren und diesen Kulturkreis nicht akzeptieren, wieder abzuschieben. Woher nehmen Sie also die Behauptung, dass diese Menschen auf dieser Demo generell gegen Flüchtlinge sind? (...) Ich kann für meinen Teil nur sagen: Ich habe in meinem Bekanntenkreis auch türkische Mitbürger. Und ja, auch zu DDR-Zeiten haben wir schon Kontakt zu afrikanischen Studenten in Cottbus gehabt. Wir haben mit ihnen die Nachmittage verbracht, haben zusammen gekocht und unsere Kulturen ausgetauscht. Und ja, auch Muslime, die hier leben und auch noch zu uns kommen, sind friedliebend und möchten sich gern in die Gesellschaft einbringen. Man muss aber auch offen zugeben, dass ein Teil der Muslime, die sehr konservativ erzogen werden, nun einmal Probleme im Land verursachen. (...)

Grit Neugebauer
per E-Mail